{"id":11817,"date":"2019-07-10T08:47:37","date_gmt":"2019-07-10T08:47:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fdp-sandhausen.de\/?p=11817"},"modified":"2019-07-10T08:47:59","modified_gmt":"2019-07-10T08:47:59","slug":"ausgleichsmassnahmen-im-naturschutz-zur-erhaltung-der-l-600","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fdp-sandhausen.de\/wordpress\/?p=11817","title":{"rendered":"Ausgleichsma\u00dfnahmen im Naturschutz zur Erhaltung der L 600"},"content":{"rendered":"<p>Bei der j\u00fcngsten Gemeinderatssitzung wurde \u00fcber die Umsetzung des Alternativkonzeptes zum R\u00fcckbau der L 600 \u2013 hier die Ausweisung des Naturschutzgebietes Br\u00fchlwegd\u00fcne \u2013 gesprochen. Gerade wir, die FDP-Fraktion, haben ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, dass die L 600 weiterhin Bestandteil unserer Infrastruktur bleibt. Infolgedessen gibt es auch weiterhin keine zus\u00e4tzliche Belastung durch erh\u00f6htes Verkehrsaufkommen im Ortskern von Sandhausen. Machbar war dies durch das Festlegen von insgesamt vier Ausgleichsma\u00dfnahmen. Daf\u00fcr wurde zwischen dem Land Baden-W\u00fcrttemberg und der Gemeinde Sandhausen ein Vertrag abgeschlossen, dem der Gemeinderat am 1. Juni 2015 auch einstimmig zugestimmt hat. Diese sind wie folgt:<\/p>\n<p>\u00b7 Ma\u00dfnahme 1: Ausweisung Naturschutzgebiet im Bereich \u201eAm Br\u00fchlweg\u201c<\/p>\n<p>\u00b7 Ma\u00dfnahme 2: Verbindung von Sandrasenfl\u00e4chen im Naturschutzgebiet \u201ePflege Sch\u00f6nau &#8211; Galgenbuckel\u201c<\/p>\n<p>\u00b7 Ma\u00dfnahme 3: Sandrasenfl\u00e4chen im Naturschutzgebiet \u201eHirschacker-Dossenwald\u201c in Schwetzingen<\/p>\n<p>\u00b7 Ma\u00dfnahme 4: Aufwertung der Landschaft im Umfeld der L 600\/B 535<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung dieser vier Punkte stellt die Gemeinde Sandhausen 750.000 Euro zur Verf\u00fcgung. Die Ma\u00dfnahmen 2 und 4 sind bereits abgeschlossen, die Ma\u00dfnahme 3 steht kurz vor dem Abschluss.<\/p>\n<p>Bei der ersten Ausgleichsma\u00dfnahme hat sich die Gemeinde verpflichtet, einer ca. 32 ha gro\u00dfen Fl\u00e4che am Br\u00fchlweg (\u201eSchlangenweg\u201c) als Naturschutzgebiet zuzustimmen. In diesem Gebiet sollen Sandrasenfl\u00e4chen, Wintergr\u00fcn- und Wei\u00dfmoos-Kiefernw\u00e4lder, sowie Steppen-Kiefernw\u00e4lder entstehen. Durch diese Ma\u00dfnahme wird der urspr\u00fcngliche Charakter der Sandh\u00e4user D\u00fcnenlandschaft wieder hergestellt. Mit der Freilegung kommen die urspr\u00fcnglichen Sandb\u00f6den wieder ans Licht, und es entstehen besondere Bodenverh\u00e4ltnisse, die f\u00fcr spezielle Pflanzen und Tiere Lebensraum bieten. So geh\u00f6rt die Sandh\u00e4user D\u00fcne nach dem Glockenbuckel (48 ha) zur zweitgr\u00f6\u00dften D\u00fcnenlandschaft im oberen Rheintal.<\/p>\n<p>Auch wurde in der Gemeinderatsitzung die Rodung von ca. 15 ha Wald, die mit dieser Ma\u00dfnahme im Zusammenhang stehen, intensiv thematisiert. Macht es Sinn diese Rodung durchzuf\u00fchren? Welche Bedenken gibt es in puncto Klimaschutz? Wir von der FDP-Fraktion sehen in Abw\u00e4gung von Pro und Contra sehr wohl die konkurrierenden Themen, sprechen uns aber dann f\u00fcr die wichtige Bedeutung der Pflanzen- und Tierwelt aus.<\/p>\n<p>Die Gemeinderatsfraktion der FDP vertraut auch hier den Fachleuten, die sich f\u00fcr diese Ma\u00dfnahmen ausgesprochen und das Konzept zur Neugestaltung der Sandh\u00e4user D\u00fcne erstellt haben. Die Fraktion der FDP stimmte somit diesem Beschlusspunkt zu.<\/p>\n<p>Volker Liebetrau, FDP-Gemeinderat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der j\u00fcngsten Gemeinderatssitzung wurde \u00fcber die Umsetzung des Alternativkonzeptes zum R\u00fcckbau der L 600 \u2013 hier die Ausweisung des Naturschutzgebietes Br\u00fchlwegd\u00fcne \u2013 gesprochen. 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