FDP Sandhausen

6. April 2019
von admin
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FDP-Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019

Bei der Mitgliederversammlung  am 18. Februar 2019 im Hotel Restaurant Bauer stellte der FDP-Ortsverband Sandhausen seine Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 auf. Alle Listenplätze wurden einzeln in geheimer schriftlicher Abstimmung bestimmt.

Dabei ergab sich folgende Reihenfolge:

  1. Ernst Klinger
  2. Georg Diem
  3. Volker Liebetrau
  4. Heidi Seeger
  5. Ingrid Schmitt
  6. Matthias Schmitt
  7. Manfred Albrecht
  8. Uwe Köhler
  9. Thomas Breiter
  10. Armin Seeger
  11. Rudi Sailer
  12. Dieter Mattern
  13. Birgit Kunzmann
  14. Dr. Oliver Gutzeit
  15. Michael Schmitt
  16. Margaritha Drnec-Schmidt
  17. Jan-David Nickel
  18. Michael Harmuth
  19. Ursula Panzer
  20. Adrian Diem
  21. Brigitte Sorce
  22. Bernd Müller

Die Kandidaten für die Gemeinderatswahl:

Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten, dass sie sich für die Ziele der Liberalen engagieren und sich für eine Kandidatur zur Verfügung stellen.

Georg Diem

1. Vorsitzender FDP-Ortsverband Sandhausen

2. April 2019
von admin
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Jahresbericht der Schulsozialarbeit des Friedrichstifts an den Schulen in Sandhausen

Ich zitiere aus der Homepage des Friedrichstifts:

„Die Schulsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren mit ihren unterschiedlichen Angeboten zu einem wichtigen Bestandteil der Schulkultur entwickelt. Die Schulsozialarbeit ist eine wirkungsvolle und von Nachhaltigkeit geprägte Unterstützungsmöglichkeit für alle am Schulleben Beteiligten.“

Heute liegt der Jahresbericht der Schulsozialarbeiter für das Schuljahr 2017/2018 vor.

Für Sandhausen im Speziellen sieht diese „Unterstützung“ bezogen auf unsere Schulen wie vorgetragen aus.

Ziel ist auch hier die Kooperation mit allen Lehrkräften für eine gute Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen unter Miteinbeziehung der Eltern.

Das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Schullandschaft geworden. Dabei fordern unterschiedliche Schularten unterschiedliche Vorgehensweisen: so lag an der Pestalozzischule der Aufgabenschwerpunkt bei der Einzelfallhilfe.

Hier gab es bei einer Schülerzahl von 54 Schülern 320 Schülergespräche. Das ist schon eine Hausnummer! Die Kurzgespräche zwischen Tür und Angel nicht mitgerechnet. Für 13 Schüler gab es wöchentliche Einzeltrainings, zugeschnitten auf deren persönliche Bedürfnisse.

Außer der Beratung der Eltern und Lehrer wird sich auch oft mit Jugendamt, Familienhelfern und Therapeuten ausgetauscht. Fazit: Die Schulsozialarbeiter bewältigen ein großes Aufgabengebiet.

Bei der Arbeit mit den Klassen wird der unterschiedliche Bedarf berücksichtigt, so dass in der unteren Klasse ein „Sozialtraining“ angeboten wird. In den oberen Klassen waren Gesprächskreise und Praktikumsfindung gefragt.

Neben der Schule als Einsatzort sind die Schulsozialarbeiter aber durchaus auch im Zuhause der Schüler im Einsatz. So entsteht oft ein besserer Einblick in das soziale Umfeld der Schüler und die Gespräche mit den Eltern gestalten sich manchmal auch einfacher.

Lehrkräfte und Schulleitung werden hier von der Schulsozialarbeit auch tatkräftig unterstützt. So gab es im vergangenen Schuljahr 96 Gespräche mit Lehrkräften. Durch die enge Zusammenarbeit konnten hier erfolgreich Probleme gelöst werden.

An der Theodor-Heuss-Grundschule mit 496Schülern ist die Schülerschaft eine andere. Hier ist häufig auch Betreuung nach dem Unterricht gefragt. Das Angebot hierfür deckt nicht immer den Bedarf. Laut Schulsozialarbeit müssen gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien oft ohne eine mögliche Betreuung zurechtkommen.

Die Schwerpunkte der Schulsozialarbeit lagen wie im Jahr davor auch auf der Arbeit mit Schülern, mit Einzelfallberatung, der Arbeit mit Klassen, Streitschlichtung, Elternarbeit und Beratung für Lehrkräfte.

Dabei macht die direkte Arbeit mit den Schülern 50% des gesamten Aufwandes aus. Bei 60 Schülern kam es zu Einzelkontakten. Häufig wird aber auch hier in der Pause oder auf dem Flur spontan den Schülern geholfen. In 4 Klassen wurde soziales Kompetenztraining durchgeführt.

Beachtlich ist die Zahl der Beratungsgespräche mit den Eltern, die sich mit 83 Fällen verglichen mit dem Vorjahr fast verdoppelt hat. Hier ist es wichtig, die Unterstützung weiter auszubauen.

Bei insgesamt 190 Schultagen im Jahr sind auch 72 Lehrergespräche und 18 Gespräche mit Kooperationspartnern eine beachtliche Zahl.

Und um bei den Zahlen zu bleiben: 96 Mal gab es eine Streitschlichtung zwischen Schülern bzw. Schülergruppen, die hilft, gewaltfrei Konflikte zu lösen.

Fazit: der Bedarf an Schulsozialarbeit an dieser Schule ist insgesamt sehr hoch und steigt stetig. Zum Erfolg führt hier ein intensiver Kontakt mit den einzelnen Kindern und ständige Unterstützung. Die Zeit, die hier zur Verfügung steht, ist jedoch begrenzt. Oder besser: es könnten einfach mehr Fachkräfte sein.

Anhand von Fallbeispielen wurde von Frau Demissie über Einzelfälle aufgezeigt, wie vielfältig, aufwändig und auch langwierig sich Schulsozialarbeit gestaltet.

Im  Schulzentrum hat das Gymnasium 830 Schüler, die Werkrealschule167 Schüler. Für beide Schularten ist je eine 50% Stelle Schulsozialarbeit eingerichtet.

Hier im Schulzentrum wurde räumlich geschickt für beide Schularten ein Büro eingerichtet. Die Schulsozialarbeit war bei Klassenratssitzungen, Klassengesprächen, war Ansprechpartner für bedarfsorientierte Beratung,  war im regelmäßigen Austausch mit den Klassenlehrern und förderte die soziale Kompetenz.

In der Werkrealschule wurde der Kontakt zur neuen Schulsozialarbeiterin ausgebaut. In Gruppen wurde hier in Zusammenarbeit mit den Lehrern Streitigkeiten und Konflikte bewältigt. Es wurden auch hier Gespräche mit Eltern und Lehrern geführt.

Auch am Gymnasium kam es zu Klassenstreitigkeiten und schwierigen Gruppenbildungen. Hier hat die Schulsozialarbeit aktiv Konflikthilfe angeboten. Gerade in der Unterstufe gab es Klassenstreitigkeiten und Konflikte, die mit Worten wie auch mit Taten ausgetragen wurden.

Für Schüler der 10. Klassen wurde ein Workshop zur Vorbereitung auf das Sozialpraktikum angeboten.

Am Gymnasium wie an der Werkrealschule wird in den großen Pausen eine Sprechstunde angeboten, um Konflikte zu besprechen.

Es wurden Schülermentoren ausgebildet, die bei Konflikten während der Hausaufgabenzeit helfen.

Prozentzahlen entsprechend des anteiligen Aufwandes durch Schüler/Lehrer/Eltern sind bei diesem Bericht nicht aufgeführt.

Das Fazit unserer Fraktion: der Schulsozialarbeit geht die Arbeit nie aus, sie ist ein neutrales Bindeglied zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften.

Zuständig und kompetent und unverzichtbar.

Oder, wie mein Fraktionskollege sagte: „Schon toll, was die so leisten!“

Heidi Seeger

FDP-Gemeinderätin

12. Februar 2019
von admin
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Mitgliederversammlung zur Aufstellung der FDP-Vorschlagsliste für den Gemeinderat in Sandhausen

Liebe Mitglieder des FDP-Ortsverbands Sandhausen,

hiermit möchte ich Sie nochmals an unsere Mitgliederversammlung zur Aufstellung der Kandidatenlisten für die Gemeinderatswahl 2019 erinnern.

Montag, den 18.02.2019, im Restaurant Hotel Bauer, Beginn 19.30 Uhr.

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.

Georg Diem
1. Vorsitzender des FDP-Ortsverbands

11. Februar 2019
von admin
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Aufstellung der FDP-Kandidaten für die Kreistagswahl Nussloch/Sandhausen

Am 23. Januar 2019 trafen sich die Mitglieder der FDP-Ortsverbände Sandhausen und Nußloch zur Aufstellung der Kandidaten für die Kreistagswahl am 26. Mai 2019 des Wahlbezirks 9 (Sandhausen/Nußloch) in Nußloch. Der Wahlbezirk 9 stellt sechs Kandidaten, jeweils drei aus jedem der beiden Ortsverbände.

Für Sandhausen treten an:

Volker Liebetrau

Ernst Klinger

Heidi Seeger

Für Nußloch gehen ins Rennen: Für Nußloch gehen ins Rennen: Bärbel Seemann, Kreisrätin, Marianne Falkner und Ralf Baumeister.

Bei dieser Versammlung wählten die anwesenden Mitglieder der beiden Ortsverbände die Kandidaten auf die Plätze 1 bis 6. Hierbei ergab sich folgende Reihenfolge:

1. Bärbel Seemann, Kreisrätin, Nußloch

2. Volker Liebetrau, Sandhausen

3. Marianne Falkner, Nußloch

4. Heidi Seeger, Sandhausen

5. Ralf Baumeister, Nußloch

6. Ernst Klinger, Sandhausen

Mit drei Gemeinderäten hat die FDP Sandhausen wieder eine starke Mannschaft ins Rennen geschickt, um die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger im Kreistag zu vertreten.

Wir gratulieren allen Kandidatinnen und Kandidaten zu ihrer Wahl und wünschen ihnen viel Erfolg.

Georg Diem
FDP-Ortsverband Sandhausen

9. Februar 2019
von admin
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Neujahrsempfang der FDP Sandhausen

Auch in diesem Jahr stieß der Neujahrsempfang des FDP-Ortsverbands auf starke Resonanz. Gastredner waren der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Kohl und die FDP-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretärin des FDP-Landesverbands Judith Skudelny.

Zunächst begrüßte der stellvertretende Ortsvorsitzende Georg Diem die zahlreich erschienenen Gäste aus Sandhausen und dem Rhein-Neckar-Kreis.

Er gab einen Überblick über die Arbeit des Ortsverbands im Jahr 2018. Beginnend mit dem traditionellen Neujahrsempfang in der Synagoge, bei dem der FDP-Landesvorsitzende Michael Teurer  zu Gast war, über die Begrüßung des 500. Mitglieds des FDP-Kreisverbands im Ortsverband, über das Strangfest, eine feste Institution im Jahreskalender, das man mit dem FDP- Ortsverband verbindet, bis hin zu Ehrungen für Dr. Heinz Bahnmüller für 50 Jahre Mitgliedschaft und Ernst Klinger für 20 Jahre Gemeinderatstätigkeit.

„2019 liegt ein arbeitsreiches Jahr vor uns“, sagte Diem. Am 26. Mai 2019 ist die Europa-Wahl, und es werden neue Gemeinderäte und Kreistagsmitglieder gewählt. Der FDP-Ortsverband möchte die Bürger mit einer Liste aus Mitgliedern und Freunden einer freiheitlich demokratischen Politik überzeugen.

Der beste Weg zu überzeugen, sind nicht Worte sondern Taten.

Als FDP-Gemeinderat gab Georg Diem einen Rückblick auf die erfolgreiche Arbeit der FDP-Gemeinderatsfraktion der FDP-Gemeinderäte Ernst Klinger, Volker Liebetrau und Heidi Seeger. Vertreten mit vier Sitzen entspricht das einem Anteil von 18%.

Schon kurz nach den Wahlen waren wir mit unserer größten Herausforderung konfrontiert, dem Rückbau der L600. Die Landesregierung in Vertretung des Regierungspräsidiums hatte einen Vertrag vorgelegt, der unakzeptabel war, da er alle Ausgleichskosten für eine Landesstraße einem kommunalen Haushalt aufbürdete.

Während alle anderen Beteiligten resignierten, steckte die FDP-Fraktion den Kopf nicht in den Sand. Diem fuhr fort: „Wir haben verschiedene Aktionen angestoßen, einen Aufkleber herausgegeben und ich selbst habe bei Mario Bart in Berlin angerufen. Durch eine bundesweite Medienpräsenz unter Druck geraten haben dann auch das Regierungspräsidium und die Umweltverbände eingelenkt. So konnte am Ende ein tragfähiger Kompromiss zum Erhalt der für Sandhausen so wichtigen Umgehungstraße L600 gefunden werden. Auch wenn in Sandhausen viele Beschlüsse einstimmig fielen, trügen doch viele eine freiheitlich liberale Handschrift.

Eine funktionierende Schulinfrastruktur, Bedarfsabdeckung in der Kinder- und Kleinkindbetreuung, der Bau von Sozialwohnungen, eine funktionierende Infrastruktur aber auch die Stärkung des Ehrenamtes lassen deutlich das Wirken der FDP erkennen. Am deutlichsten werde dies, dass Sandhausen trotz vieler Errungenschaften im Kernhaushalt immer noch schuldenfrei ist.

Richtig Profil erhält jedoch nur, wer nicht immer mit dem Strom schwimmt, sondern manchmal auch kritisch hinterfragt und eigene Positionen bezieht. So hätte die FDP beim Bau des neuen kommunalen Kindergartens gegen den Standort gestimmt, da dieser zu viel Betreuung in einer Ecke von Sandhausen konzentriert. Ein flächendeckenderes Angebot, nah am Zuhause mit kurzen Wegen, wäre den Liberalen lieber gewesen. Vielleicht hätte man auch einen konfessionellen Träger ansprechen können, der dann mit seinem Beitrag auch die Gemeindekasse entlastet hätte.

Auch hätten die FDP-Gemeinderäte die Verlängerung des S-Bahnsteigs kritisch hinterfragt, denn im nun zehnten Jahr der Planung hätten sich die Kosten vervielfacht. Eine Verkürzung der Taktzeiten, bereits bei der nächsten Fahrplanumstellung realisierbar, wäre möglicherweise die bessere Lösung gewesen, um den ÖPNV in Sandhausen zu verbessern.

Als weiteres Beispiel des kommunalen Wirkens der FDP nannte Diem den Bebauungsplan für den Weiler Bruchhausen. Auch hier habe die FDP früh klare Kante gezeigt. So hatte die FDP-Fraktion im Dezember zu einem informativen Ortstermin geladen. Fast die gesamte Einwohnerschaft Bruchhausens war gekommen. Die vielen positiven Rückmeldungen hätten die Fraktion darin bestärkt, auch hier weiter für die Bürger aktiv zu bleiben.

Das alles zeige, das Motto „FDP Sandhausen – stark vor Ort“ ist der Antrieb. Dafür benötige die FDP Sandhausen aber auch die Unterstützung der Bürger bei der Gemeinderatswahl.

Der Kreisvorsitzende Alexander Kohl betonte, dass starke FDP-Ortsverbände im Rhein-Neckar-Kreis von großer Bedeutung für die Gemeinderatswahl als die gleichzeitig stattfindende Kreistagswahl seien. Hier komme dem Ortsverband Sandhausen mit seiner jahrzehntelangen traditionell bodenständigen Politik, die er als „Graswurzelpolitik“ bezeichnete, eine besondere Rolle zu, denn er sei so zu einer „festen Bank“ auch im Kreis geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil Mitglieder des Ortsverbands Sandhausen die politische Arbeit im Kreis sehr aktiv unterstützten.

So habe der scheidende Ortsvorsitzende Dr. Michael Kunzmann Aufgaben im Kreisvorstand und auch beim kürzlich neu gegründeten Liberalen Mittelstand (LiM) Rhein-Neckar übernommen.

Georg Diem begrüßte als nächstes Judith Skudelny, Mitglied des deutschen Bundestages, und umweltpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Generalsekretärin der FDP  Baden-Württemberg und Landesvorsitzende der Liberalen Frauen (LiF). Als Bundespolitikerin beklagte sie „die Apathie und das Nichthandeln“ im Bund auf vielen Feldern, jedoch vor allem bei der Integration von Flüchtlingen. Sie betonte, ein Einwanderungsgesetz für Verfolgte und Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten sei absolut unverzichtbar. Ein solches Gesetz müsse aber auch die Tür für die Menschen öffnen, die wir haben möchten, weil wir sie für die Weiterentwicklung unserer Wirtschaft brauchen. Dabei müsse es auch klar geregelt sein, dass Menschen, die keinen Schutz benötigen, wie auch die, die sich hier nicht integrieren möchten und sogar Verbrechen begehen, unser Land wieder verlassen müssen.

Auch im Bereich Bildung müsse ein neues Handeln auf den Weg gebracht werden, damit wir der jungen Generation die bestmöglichen Startchancen bieten und sie für die gewaltigen Herausforderungen der Zukunft fit machen. Zum Thema Dieselfahrverbote, betonte Skudelny, dass dies aus Sicht der Liberalen einer Enteignung der Bürger an ihren Dieselfahrzeugen gleichkomme. Nicht Elektromobilität und Fahrverbote seien die Lösung sondern die beste und sauberste Fahrzeugtechnologie mit geringem Schadstoffausstoß zur Einhaltung der Grenzwerte zu entwickeln, das sei die Aufgabe, die mit Hochdruck angepackt werden müsse.

Judith Skudelny, selbst Gemeinderätin in Leinfelden-Echterdingen, dankte den amtierenden Gemeinderäten Georg Diem, Ernst Klinger, Volker Liebetrau und Heidi Seeger für ihren Einsatz im Sandhäuser Gemeinderat, wo sie liberale Standpunkte in die Entscheidungen vor Ort einbringen. Das Ehrenamt insgesamt verdiene höchste Respekt, sagte Skudelny. Auch den Mitgliedern der Ortsverbände dankte sie für ihr ehrenamtliches Engagement, denn es könne nicht hoch genug bewertet werden, dass alle diese Aufgaben neben ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen wahrnehmen ohne Bezahlung unter Einsatz ihrer persönlichen Freizeit. Für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen ermutigte sie die Ortsverbände, gezielt Frauen anzusprechen, sich als Kandidatinnen für den Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Die Anzahl der Wählerinnen sei genauso hoch wie die Anzahl der Wähler, nicht aber die Zahl der Kandidatinnen.

Die Besucher der Veranstaltung dankten Judith Skudelny für ihre engagierte Rede mit viel Applaus.

 

 

Wie in vielen Jahren zuvor umrahmte auch dieses Jahr das Bläserquartett mit Tim Ebbinghaus, Kai Ebbinghaus, Julia Gutzeit und Dr. Oliver Gutzeit die Veranstaltung mit einem ansprechenden Rahmenprogramm, das mit viel Applaus bedacht wurde.

 

 

V.l.n.r.: Georg Diem, Alexander Kohl, Judith Skudelny,
Michael Kunzmann, Heidi Seeger, Bürgermeisterin Claudia Felden, Leimen, Volker
Liebetrau

Georg Diem dankte Michael Kunzmann für die Jahre, die er dem
Ortsverband als 1. Vorsitzender vorstand.

Darüber hinaus dankte Georg Diem Alexander Kohl. Judith
Skudelny dankte er für das starke Vorbild für alle Mitglieder, dass Frauen in
der Politik und in verantwortungsvollen Positionen eine Bereicherung der
Gesellschaft sind. „Ich möchte darum werben, dass mehr Frauen Ihrem Beispiel
folgen und sich für die FDP engagieren“, so Diem.

Den Blechbläsern dankte er für die schwungvolle musikalische
Umrahmung. Den fleißigen Helfern um Ingrid Schmitt und Tanja Diem dankte er für
die Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung.

Beim anschließenden Stehempfang  bei Sekt und Häppchen bestand Gelegenheit,
sich mit Judith Skudelny wie auch anderen Gästen auszutauschen.

9. Februar 2019
von admin
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Stellungnahme der FDP-Fraktion zum Haushalt 2019

Der vorliegende Haushalt 2019 ist geprägt von Zurückhaltung, finanzieller Weitsicht und kaufmännischer Fachkenntnis. Allerdings in diesem Jahr wesentlich bestimmt von Investitionen in fast allen Bereichen unseres Gemeindelebens.

Der Grundsatz unserer Partei – alles, was wir ausgeben muss vorher von unseren Bürgern verdient worden sein – ist verinnerlicht.

Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe.

Die Planung für den jeweiligen Haushalt ist immer überschattet von konjunkturellen Weissagungen und Hoffnungen, dass es wieder gut geht. Und es ist immer wieder gut gegangen.

So hoffen wir auch diesmal, weil die Zeichen des konjunkturellen Niedergangs sichtbar sind  werden wir nur noch  in den nächsten 2-3 Jahren gute Zuweisungen erreichen können. Aber die Haushalte der letzten Jahre haben dies berücksichtigt. Wir haben keine Denkmäler gebaut die uns mit Folgekosten in den nächsten Jahren das Leben besonders schwer machen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass nur ein kleiner Teil unseres Haushaltsvolumens  von unseren eigenen  Einnahmen gedeckt ist wie z.B. Gewerbesteuer, Grundsteuer usw. der Rest ist konjunkturabhängig und wird über Zuweisungen von Bund und Länder finanziert. Das macht natürlich eine langfristige Planung sehr schwierig.

Solange die gute wirtschaftliche Lage anhält, funktioniert das sehr gut. Nur ein Zahlenbeispiel: von den 34 Mio. € Einnahmen sind lediglich 7,5 Mio. € Gewerbesteuer, Grundsteuern, Mieten, Grundstücksverkäufe usw., über die wir selbständig verfügen können.

Aber trotzdem ist es unserem Kämmerer mit seiner Mannschaft wieder gelungen einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

Er beinhaltet sämtliche Sachkosten wie auch notwendige Investitionen.

Natürlich sind jährliche Kostensteigerungen aufzufangen. Die Personalkosten sind nochmal von 9,7 Mio. € auf 10,4 Mio. € gestiegen, auch weil der Gesetzgeber den Kommunen immer mehr Aufgaben anlastet ohne einen Ausgleich dafür zu schaffen. Denken Sie nur an die steigenden Ansprüche für die Kinderbetreuung.

Die Flüchtlingsfrage hat sich stabilisiert. Die Aufwendungen für soziale Einrichtung Flüchtlinge hat sich von  65.000 €  im Jahre 2018 auf voraussichtlich 23.500 € im Jahre 2019 wesentlich verringert. Aber wir dürfen die Baumaßnahmen nicht vergessen. Für Flüchtlingsunterkünfte sind 2019 über 5 Mio. €  vorgesehen. Aber auch hier wurde zukunftsträchtig gedacht, diese Gebäude werden so gebaut, dass sie später als Sozialwohnungen genutzt werden können.

Für unsere Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum zu schaffen war immer unser Anliegen.

Eine Zahl möchte ich noch erläutern.

Für die Sportförderung sind ca. 1,2 Mio. €  geplant. Alles Ausgaben die unserem Breitensport dienen. Kein Euro ist darin für die Profiabteilung des SV enthalten.

Investitionen in das Personalwesen sehen wir als zukunftsweisend, weil zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso wichtig sind wie Investitionen in Maschinen oder vernünftige Finanzierungen.

Wie auch in jedem privaten Haushalt  nagt der Zahn der Zeit an Vorhandenem. Es muss ergänzt und neu angeschafft werden. Im Jahre 2019 sind dies fast 13 Mio. € .

Der größte Teil macht Investitionen in Neubau Sozialwohnungen (5,5 Mio. €), Neubau Kindergarten (1,5 Mio. €), Ausbau schnelles Internet (0,4 Mio. €) , Abwasserbeseitigung (1,2 Mio. €) Brandschutz Anschaffung eines Neufahrzeugs (0,4 Mio. €), Sanierung FEG (1,0 Mio. €) aus.

Die restlichen Bauvorhaben, wie z.B. Erweiterung  Gemeindestraßen,  Sportanlagen,  usw. dienen dazu, Sandhausen lebenswerter zu machen und bedeuten einen Schritt  weiter in Richtung „Wohlfühlgemeinde“.

So allmählich geht unser Erspartes aber zur Neige. Von den anfänglich 15 Mio. € Guthaben bleiben Ende 2019 noch ca. 8 Mio. €  übrig. Über die Verwendung müssen wir uns keine  Sorgen machen. Große Investitionen werden auch nach 2019 fällig. Wir denken da an die Umgestaltung der Dorfschänke. Es war immer unser Anliegen, da etwas zu unternehmen. Aber es gab immer Notwendigeres zu finanzieren. So können kurzfristig lediglich ein paar Planungskosten berücksichtigt werden.

Für die Zukunft nicht zu vergessen den großen Umbau unseres Schulzentrums mit ca. 4-5 Mio. €.

Wir sind stolz darauf, dass dies alles ohne Steuer- oder  Gebührenerhöhungen gestemmt werden kann.

Ob wir unsere pro Kopfverschuldung von -0- € in Zukunft halten können, ist ungewiss. Zum jetzigen Zeitpunkt zeigt sich, dass wohl für das Jahr 2020 ff. für anstehende Investitionen eine neue Finanzplanung, aber vermutlich keine größere Darlehensaufnahme notwendig wird, weil wir keine Luftschlösser planen.

Was die Wasserversorgung angeht haben wir 2018 unsere Ziele   erreicht. Wir haben einen Gewinn von ca. 100.000 € erreicht. Die wirtschaftliche Lage hat sich stabilisiert und die geplanten  Gewinne 2019 können für Schuldentilgung oder Investitionen verwendet werden. Allerdings war dies nicht ohne moderate Erhöhung der Wasserpreise zu schaffen. Im Jahre 2018 waren dies 0,05 € je cbm. 2019 ist bisher keine Erhöhung geplant.

Gutes Trinkwasser ist überlebensnotwendig und die Bereithaltung ist extrem teuer.

So wird die Fraktion der Liberalen beiden Beschlussvorlagen zustimmen und wir bedanken uns nochmals ausdrücklich  bei allen Beteiligten für die immer beste Zusammenarbeit.

Ernst Klinger

FDP-Fraktionssprecher

11. Januar 2019
von admin
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Sanierung der Hardtwaldhalle

Bei der letzten Gemeinderatsitzung am 26.11.2018 wurde ein Beschluss zu dem Antrag “Sanierung der Hardtwaldhalle” herbeigeführt.

Die Fraktion der FDP stimmte dieser Beschlussvorlage zu.

Die Sportanlage wurde jahrzehntelang von Schulen wie auch etlichen Sportvereinen, wie z.B. für Handball. Basketball, Kegelverein wie auch weiteren Vereinen rege genutzt. Doch ist die Halle trotz pfleglichen Umgang durch die Nutzer und einem wachsamen Auge der jeweiligen Hausmeister mittlerweile in die Jahre gekommen.

Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat mit dem Thema „Sanierung der Sporthalle“.
Bereits das Dach wie auch der Eingangsbereich wurden saniert.

Im Zuge der Gesamtsanierung sind nun geplant:

• Sanierung der Duschen und Umkleiden im Erdgeschoss
• Neugestaltung des Foyers
• Sanierung der Besuchertoiletten im Erdgeschoss
• Sanierung der Duschen und Umkleiden für die Kegelbahn
• Anlage eines Vorplatzes im Eingangsbereich

Die fortgeschriebene Planung und Kostenberechnung für diese Sanierungsmaßnahme summiert sich auf Gesamtkosten in Höhe von ca. 2,8 Mio. Euro – ein stolzer Betrag.
Allerdings ist diese Investition auch unserer Meinung nach eine sehr gute Investition für unsere Vereine und Schulen in unserer Wohlfühlgemeinde.

Auch ist der Zeitpunkt der Investition der richtige, da die Gemeinde derzeit über die Mittel verfügt. Und somit eine potentielle Belastung in den kommenden Jahren im Gemeindehaushalt vermieden wird.

Die Bauzeit soll zwischen Juli 2019 und September 2020, unterteilt in zwei Bau- abschnitten, erfolgen. Die Sporthalle wird dann einige Zeit den Schulen und den Sport treibenden Vereinen für einige Monate nicht mehr zur Verfügung stehen. Es wurden bereits Gespräche geführt und teilweise auch schon Ausweichmöglichkeiten gefunden.
Ende 2020 wird der Gemeinde und damit den Vereinen eine umfassend sanierte Halle zur Verfügung stehen, welche gebäudetechnisch und energetisch auf dem neuesten Stand ist.

Für die FDP-Fraktion
Gemeinderat Volker Liebetrau

2. Januar 2019
von admin
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FDP-Neujahrsempfang am 13. Januar 2019

Der FDP-Ortsverband lädt ein zum Neujahrsempfang 2019 am Sonntag, den 13. Januar 2019, um 17.00 Uhr in die Aula der Gemeindebibliothek im Friedrich-Ebert-Schulzentrum, Eingang, Büchertstraße.

Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, eine überaus interessante Gastrednerin dafür zu gewinnen. Judith Skudelny ist Mitglied des deutschen Bundestages und dort umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Generalsekretärin des FDP-Landesverbands Baden-Württemberg und Landesvorsitzende der Liberalen Frauen in Baden-Württemberg.

Wir würden uns freuen, alle Mitglieder des FDP-Ortsverbands und viele Freunde der FDP dort begrüßen zu dürfen.
Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür.

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und viele schöne Momente, die Sie im neuen Jahr begleiten mögen.

Ihr FDP-Ortsverband Sandhausen

18. Dezember 2018
von admin
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Bebauungsplan Bruchhausen

Erhalt der infrastrukturellen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und private Entwicklungsmöglichkeiten im Umfeld eines moderaten Denkmalschutzes – das sind die Ziele welche die FDP-Fraktion und der FDP-Ortsverband für den Bebauungsplan Bruchhausen ausgegeben haben.

Im Nachgang zur Sitzung des technischen Ausschusses vom 14. November, bei der der Planentwurf öffentlich vorgestellt wurde, haben besorgte Bürger die FDP-Fraktion angesprochen.
Wie soll es mit dem Bebauungsplan weitergehen und was ist derzeit geplant? So könnten die Fragen zusammengefasst werden. Im Namen der FDP-Fraktion hat ihr Vorsitzender Ernst Klinger daraufhin zu einem Vororttermin in Bruchhausen eingeladen.

Am 1. Dezember hat sich ein Großteil der Bruchhäuser vor dem ehemaligen Gasthaus Erbhof versammelt. Die nahezu komplette FDP-Fraktion, unterstützt durch Mitglieder des FDP -Ortsverbands, stellte sich den Fragen der Bürger.

Eingangs erklärte Georg Diem, als Moderator der Veranstaltung, die Ziele die die FDP für den Weiler Bruchhausen ausgegeben hat. Die FDP steht klar zu der Landwirtschaft, die diesen Weiler von Sandhausen prägt. So sähen wir Bruchhausen nicht als ein Anhängsel von Sandhausen, sondern als eigenständige Gemeinschaft mit eigenem Charakter und dies solle auch so bleiben. Dennoch solle eine Entwicklungsmöglichkeit der Bürger im Rahmen der Dorfgemeinschaft ermöglicht werden.

In der Fragerunde der Bürger begrüßten viele diese Auffassung, mahnten aber auch eine schleichende Verschlechterung der Voraussetzungen für die Landwirtschaft an. Punkte wie der Flächenverbrauch der letzten 20 Jahre, zunehmende Nutzung der Felder zur Naherholung und nicht zuletzt die Mitnutzung von Wirtschaftswegen als Fahrradwege bergen zunehmend Konfliktpotential in sich.

Im gleichen Maße waren wir von der FDP aber auch überrascht, wie die Bruchhäuser als Gemeinschaft zusammenstehen. So haben sie ihnen wichtige Dinge hervorgehoben wie etwa die große Dorfwiese in der Mitte des Weilers, die als Treffpunkt der Bürger, Spielplatz und Dorfplatz den Zusammenhalt fördert.

Letztlich ist auch diese Wiese der Grund, wieso der Bebauungsplan in Bruchhausen sehr kritisch gesehen wird.

Aussagen wie „keine Beschneidung der Fläche”, „der Spielplatz wird viel genutzt, viele kommen sogar von außerhalb extra hierher”, „Besucher genießen die Terrasse der Wirtschaft, während die Kinder in Sichtweite spielen können” und nicht zuletzt, „wo sollen wir unser nächstes Dorffest feiern, wenn die Wiese verkleinert wird” überzeugten die Mitglieder der FDP, dass der Entwurf des Bebauungsplans dahingehend anzupassen ist.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde der weitere zeitliche Verlauf der Planungen aufgezeigt. So sind die Bürger nun selbst gefordert, sich bei der Offenlage und der Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung zu Wort zu melden. Momentan wird der Plan erarbeitet und kann noch angepasst werden.

Die FDP ist zuversichtlich, dass es möglich ist, einen Bebauungsplan zu erarbeiten, der auf breite Zustimmung auch bei den Anwohnern, treffen kann.

Auch andere kritische Themen des täglichen Lebens in Bruchhausen wurden angesprochen.
Die FDP stellte sich den Anregungen zum ÖPNV, die wenig geliebte Anbindung durch das Ruftaxi oder ähnlich wie im Sandhäuser Hof auch, Hundehalter die sich respektlos unseren wachsenden Lebensmitteln gegenüber verhalten und vieles mehr.

Die anwesenden Gemeinderäte Volker Liebetrau, Ernst Klinger und Georg Diem nahmen diese Punkte auf und werden sie bei den Fachabteilungen der Verwaltung ansprechen.

Georg Diem
FDP-Gemeinderat

3. Dezember 2018
von admin
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Forst-Betriebsplan 2019

In der letzten Gemeinderatssitzung haben der Forstbezirksleiter Herr Eick und Revierleiter Herr Freund, den Betriebsplan für den Sandhäuser Forst vorgestellt.

Obwohl der Betriebsplan vergleichbar mit den Vorjahren, ohne große finanziellen Abweichungen geplant wurde, war  uns Gemeinderäte schnell bewust, dass diesesmal die Finanzzahlen nur nebesächlich sind.

Einem extrem trockenen und heißem Jahr 2018 geschuldet, fällt der Bericht zum Zustand unseres Waldes verheerend aus. Die extrem lange trocke Periode, von mitte Frühling bis spät in den November hinein, hat zu massiven Schädigungen unserer Bäume geführt. Ein Großteil der Bäume ist unheilbar geschädigt! So muss im Planungsjahr 2019 mit vermehrtem Totholzeinschlag gerechnet werden.

Selbst wenn heute Kiefern noch vereinzelt grüne Nadeln aufweisen, werden diese den Winter und das Frühjahr nicht überstehen. Diese müssen gefällt werden, um Schadinsekten keinen Nährboden zu geben.

Auf unseren trockenen und sehr trockenen Standorten, wie unseren Sandhäuser Dünen, kann dies zu Kahlstellen und offene Lichtungen führen. 

Angesichts des desolaten Waldzustandes hat Gemeinderat Georg Diem feststellen müssen, dass die bisherige Devise der  “nachhaltigen”  Waldbewirschaftung nicht mehr Rechnung getragen werden kann. “Nachhaltig ist, was im Nutzungszeitraum wieder natürlich nachwachsen kann”. Wenn man aber alle Hände voll zu tun hat um Totholz zu ernten, ist das ein anders Zenario. Der Wald hat die Bewirtschaftung selbst übernommen, da er auf die geänderten klimatischen Bedingungen reagiert und in weiten Teilen stirbt.

Wer glaubt das Klimawandel nur ein Problem von Südseeinseln oder von Leuten hinterm Deich ist, kann nun eindrucksvoll die Auswirkungen vor unserer Sandhäuser Haustüre mitverfolgen.

Wir währen aber nicht die FDP wenn wir nicht versuchen würden, eine Situation zu verbessern um entsprechend unserer Nutzungsdevise für unseren Wald zu handeln: Naherhohlung vor Naturschutz vor wirtschaftlichem Gewinn 

So fragte Gemeinderat Georg Diem nach, ob es Bestrebungen gäbe andere Baumarten anzusiedeln, welche ein trockenes und heißes Klima gewöhnt sind. So könnte der Waldcharakter erhalten bleiben und würde auch Schattenwurf, Wasserhaltung und Wurzelwerk zum Erhalt unseres Naturraumes beitragen.

Herr Eick versicherte, dass im Raum Mannheim schon Anpflanzungen mit Bäumen aus dem Mittelmeerraum erfolgt seinen und diese Versuche nachverfolgt werden. Er zeigte aber auf, dass es für Aufforstungen zu früh sei, man müsse erst die Entwicklung in den Jahren 2019 und 2020 abwarten. Die Arbeiten in diesen Jahren beschränken sich auf das Abräumen kranker Bäume.

Auf Nachfrage unseres Gemeinderates Volker Liebetrau, bestätigt Herr Eick dass die hohe Maikäfer Population für Neuanpflanzungen ebenso schädlich ist und dem mit einem Totalumbruch von Waldflächen zu begegenen werden kann.

Die FDP Fraktion dankte dem Team um Herrn Eick und Herrn Freund für die geleistet Arbeit und wünscht für das kommende Jahr viel Kraft für die noch zu leistende Arbeit.

Abschließend gilt es zu sagen, wenn sich nun unser Wald lichtet, liegt es nicht an den Waldarbeitern, den Planern oder dem Wunsch nach höheren Geldeinnahmen.

Der Grund ist ein Absterben der Bäume, weil Regen ausgeblieben ist!

Georg Diem

FDP Gemeinderat