Jens Brandenburg als Spitzenkandidat nominiert

Der Bezirksparteitag der FDP Kurpfalz hat in Edingen die Reihenfolge der Bundestagskandidaten der Liberalen gewählt; und zwar als Vorschlag für die Aufstellung der Landesliste am 19.11.16 in Donaueschingen.

Die Delegierten nominierten Jens Brandenburg zum Spitzenkandidaten der Kurpfalz-Liberalen. Der 30-jährige Unternehmensberater ist Mitglied des FDP-Landesvorstands und kandidiert in unserem Wahlkreis Rhein-Neckar. Er forderte schnellere Asylverfahren und mehr Hilfe vom Bund für die Integrationsarbeit vor Ort. Im Bundestag will er sich u.a. für ein vereinfachtes Steuersystem, die Abschaffung des „Mittelstandsbauches“ bei der Einkommenssteuer und die Streichung des Soli einsetzen.

Mit 22 zu 20 Stimmen setzte sich Brandenburg gegen die Bezirksvorsitzende Birgit Reinemund aus Mannheim durch, die auf den weiteren Plätzen nicht mehr antrat. Auf den Plätzen 2 – 4 werden von der Kurpfalz-FDP die Bundestagskandidaten Dennis Nusser (Heidelberg), Carina Schmidt (Odenwald-Tauber) und Hendrik Tzschaschel (Bruchsal-Schwetzingen) für die Landesversammlung vorgeschlagen. Nun liegt es also an dieser Versammlung wie weit wir v.a. unseren Kandidaten Jens Brandenburg nach vorne bringen können.

Heinz Bahnmüller

„Hopfengemeinde Sandhausen“ – Hopfezopfe, Schtiel draalosse“

Beim diesjährigen Hofezopfe wird auch gefeiert; dies bedeutet, es wird nicht nur „gearbeitet“. Das Hopfezopfe ist natürlich das Wichtigste, denn schließlich werden die Hopfendolden gebraucht damit das edle Sandhäuser Bier bei WELDE gebraut werden kann.

Termine: 03. September ab 9 Uhr und 04. September ab 10 Uhr.

Die FDP Sandhausen unterstützt dieses traditionelle Ereignis, da dadurch echtes Sandhäuser Brauchtum gepflegt wird. Wir hoffen auf einen regen Zuspruch

H. Bahnmüller

Aus dem Gemeinderat: Lärmaktionsplan

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde der FDP Sandhausen,

Bei der letzten Gemeinderatsitzung am 27.06.2016 wurde über den Lärmaktionsplan der Gemeinde Sandhausen beraten und Beschluss gefasst.

Die Verpflichtung der Gemeinde Sandhausen zur Aufstellung von Lärmaktionsplänen für besonders lärmbetroffene Gebiete ergibt sich aus der Umgebungslärmrichtlinie der EU. Aufgenommen ins Gesetzbuch der Bundesregierung im Jahre 2005.
Der erste Schritt hierzu, ein Lärmaktionsplanungsverfahren einzuleiten, wurde Ende 2015 beschlossen, der als Grundlage für den Lärmaktionsplan stand.
Die Fraktion der FDP- Stimmte in allen Punkten dem Lärmaktionsplan zu.
Gemeinderat Liebetrau nahm hierzu Stellung und sagte, dass der Lärmaktionsplan eine sinnvolle Einrichtung sei .Bei dem Lärm, der hier in Sandhausen verursacht wird, handelt es sich überwiegend um sogenannten Wohlstandslärm. Der Faktion der FDP ist auch bewusst, dass hier in Sandhausen Maßnahmen zur Lärmminderung grundsätzlich möglich sind – die aber auch viel Geld kosten.
Nehmen wir mal den Verkehr in Sandhausen – hier kann man einiges erreichen – oder es wurde schon erreicht und umgesetzt.
Zum Beispiel Instandsetzung / Erneuerung des Fahrbahnbelags durch Einbau eines lärmtechnisch verbesserten Straßenbelages .
Straßenraumgestaltung: Durch die Verschmälerung der Fahrbahn etwa zugunsten eines Parkstreifens oder eines Radverkehrsweges ergibt sich eine Vergrößerung des Abstandes von der Fahrspur (Emissionsort) zum Wohngebäude. Dies trägt zu einer Verringerung des Lärmpegels bei. Die Umgestaltung von Knotenpunkten zu Kreisverkehrsplätzen führt durch die Verlangsamung und Verstetigung des Verkehrsflusses auch zu einer Lärmminderung.

Streckenbeschränkungen für bestimmte Verkehrsarten, Durchfahrverbot für Lkw- Fahrverbote sind vor allem nachts wirkungsvoll.

Geschwindigkeitsbeschränkung, Reduzierungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind effektive und kostengünstige Maßnahmen zur Lärmminderung. Voraussetzung ist, dass die Geschwindigkeitsanordnungen ein-gehalten werden.

Viele dieser aufgeführten Maßnahmen zur Lärmberuhigung wurde von der Gemeinde Sandhausen umgesetzt, oder werden bei künftigen Baumaßnahmen mit eingeplant.

Fazit der FDP: Wir wissen, dass wir hier in Sandhausen etwas machen müssen – gemäß den Worten
…..
Viel zu früh ist immerhin früh genug
und nie zu spät.
Teja Bernardy

Für die FDP-Fraktion Volker Liebetrau

Aus dem Gemeinderat: Kinder- und Schülerbetreuung

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde der FDP Sandhausen,
bei der letzten Gemeinderatsitzung vom 27.06.2016 war ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Kinder- und Schülerbetreuungssplan 2016 / 2017. Dieser wurde uns vom Hauptamtsleiter Herrn Köhler vorgestellt. Aus diesem Bericht heraus stellte die FDP Fraktion fest, dass sich die ca. 850 zu betreunden Kinder glücklich schätzen dürfen, in einer solchen Wohlfühlgemeinde wie Sandhausen heranzuwachsen. Was wir für dieses und das kommende Jahr im Gemeinderat beschließen im Rahmen der Kinderbetreuung gibt eine Wohlfühlgarantie für die Zukunft. Einer der Beschlusspunkte ist die Schaffung von 10 weiteren Betreuungsplätzen in einer Krippengruppe im Waldkindergarten.

Ein weiterer Beschluß wurde gefasst, dass Sandhausen einen Naturkindergarten im Wald bekommen soll. Hier entstehen dann für die Zukunft weitere 40 Kindergartenplätze für Kinder ab drei Jahren. Der Naturkindergarten wird von der Trägerschaft Postillion e.V. Wilhelmsfeld betreut. Hier ein kleiner Auszug, wie dieser Naturkindergarten in naher Zukunft aussehen könnte. Das Besondere an einem Naturkindergarten ist der ganztägige Aufenthalt in der Natur. Das weitläufige Waldstück – dies muss in Sandhausen in Zusammenarbeit mit dem Forstamt noch gefunden werden – bietet viele Möglichkeiten zum Klettern, Bauen und Buddeln. Es gibt Wurzeln, Steinhügel und Kletterbäume zu besteigen; und Tipis, Sträucher und Hängematten um sich zurückzuziehen. Die Kinder erleben die jahreszeitlichen Veränderungen mit allen Sinnen und können ihren natürlichen Spiel- und Bewegungsdrang im Wald optimal ausleben (siehe Homepage Postillion e.V. Wilhelmsfeld). Sandhausen wird durch diesen Naturkindergarten noch attraktiver für junge Familien, die sich hier in Sandhausen niederlassen wollen. Die FDP Fraktion denkt hier u.a. auch an das Neubaugebiet „Mühlach II“.
Wie immer gibt es diese natürlich nicht zum Nulltarif: Die Gemeinde investiert für unsere Kinder hier für die Umbaumaßnahmen im Waldkindergarten 45.000 Euro. Für den Naturkindergarten werden ca. 100.000 Euro gerechnet. Das Gesamtvolumen der Kosten für die Betreuung der ca. 850 Kinder beläuft sich auf 5,6 Mio. Euro.
Die FDP Fraktion ist der Meinung, dass diese Investitionen zum Wohle unserer Kinder ist, denn sie sind uns wichtig.
Weiter ging aus dem Bericht von Herrn Köhler hervor, dass bei den Öffnungs- und Schließzeiten unserer kommunalen und kirchlichen Kindergärten eine Elternzufriedenheit besteht.
Fazit: Gemeinderat Volker Liebetrau bedankte sich im Namen der FDP bei der Gemeindeverwaltung für diesen ausführlichen Bericht.
Dem Kinder- und Schülerbetreuungsplan 2016 / 2017 wurde in allen Punkten zugestimmt. Die FDP – Fraktion sieht hier, dass die Kinder in Sandhausen auf der Vorfahrtstrasse sind und das ist gut so.
Volker Liebetrau, Gemeinderat

Bericht über die Arbeit der Schulsozialarbeiter

Die Vertreter des „Friedrichstifts“ Leimen stellten in der letzten Gemeinderatssitzung ihren Jahresbericht 2015 zur Schulsozialarbeit an Sandhäuser Schulen vor.
Ihr Fazit zeigt deutlich, wie wichtig diese Schulsozialarbeit ist und wie sehr sie gebraucht wird.

Schulsozialarbeit umfasst: – Beratung von Schülern und Eltern in schwierigen Lebenslagen – Hilfe bei der Lösung von Konflikten und Problemen – Aufzeigen von ergänzenden externen Hilfsangeboten – Beratung und Unterstützung von Lehrern – Klassen- und Gruppenarbeit – Streitschlichtung – Angebote in Bezug auf Gewalt-, Mobbing-,und Suchtprävention.

Die Schulsozialarbeit wird von Schülern, Eltern und Lehrern gut angenommen. So ist im Vergleich zum Vorjahr der Aufwand für Schülergespräche um gut 20% gestiegen. Da der Aufwand für Eltern-und Lehrergespräche gleich geblieben ist, heißt das, dass die Schulsozialarbeit im Gesamten zugenommen hat. Wie im Jahr zuvor war auch diesmal der Einsatz in der Grundschule prozentual am Größten. Zum Einen mag das daran liegen, dass hier zum ersten Mal Kontakt zu Schülern entsteht, zum anderen aber auch, dass die Arbeit hier Früchte trägt, gerade auch in Bezug auf die Arbeit in den weiterführenden Schulen.

Die FDP-Fraktion bedankte sich bei den anwesenden Schulsozialarbeitern für ihr Engagement im vergangenen Jahr und auch in Zukunft, da, wie die vorliegenden Zahlen belegen, eher mehr als weniger Einsatz nötig ist.
FDP . Heidi Seeger , Gemeinderätin

Bericht von der letzten Gemeinderatssitzung

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde der FDP Sandhausen,

bei der letzten Gemeinderatssitzung am 25. April 2016 wurde der Jahresbericht 2015 des Vereins „Offene Jugendarbeit e.V.“ von Frau Steger und Herrn Schnop vorgetragen. Die Vertreter des Jugendzentrums sprachen über ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel offener Treff, regelmäßige sowie einmalige Aktionen und Einzelfallhilfe. Gemeinderat Volker Liebetrau bedankte sich im Namen der FDP Franktion für den ausführlichen Bericht. Volker Liebetrau sagte:“… Man sieht doch, wie wichtig es ist, ein gut funktionierendes Jugendzentrum in einer Wohlfühlgemeinde zu haben. Jugendarbeit ist neben der Bildung und dem Elternhaus eine wichtige Sozialisationsinstanz“.“
Er bedankte sich bei den Mitarbeitern des Jugendzentrums, dass sie hier hervorragende Arbeit leisten und sie dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche aus einem breiten Angebotsspektrum auswählen können. Einen weiteren Punkt hob Gemeinderat Liebetrau hervor: Schulische Hilfestellungen wie auch Hilfe bei Bewerbungen sind elementar wichtige Zukunftsfaktoren für die Jugendlichen in der Entwicklung.
Gemeinderat Volker Liebetrau nebst der FDP Fraktion wünschte den Mitarbeitern für das Jugendzentrum „Up to date“ auch für das Jahr 2016 weiter viel Erfolg. Denn die Jungendarbeit ist wesentlicher Bestandteil der Gemeinde Sandhausen.
Volker Liebetrau
Gemeinderat

Stellungnahme zum Thema „Teilflächennutzungsplan Windenergie“

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde der FDP Sandhausen,

Thema bei der letzten Gemeinderatssitzung am 21. März 2016 stand unter anderem auf der Tagesordnung „Sachliche Teilflächennutzungsplan Windenergie“.
Hier wurden zwei Konzentrationsflächen vorgestellt. Die erste Fläche liegt südwestlich von Sandhausen, Ecke Umspannwerk / L600. Die zweite Fläche befindet sich nördlich von Sandhausen – Ende Seeweg / Waldsee St. Ilgen. Diese beiden Flächen wurden von der Fraktion der FDP für die Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen abgelehnt.

Die Begründung für die Ablehnung lautet wie folgt: Die Fraktion der FDP ist der Meinung, wer Wind sät wird Licht ernten.
Da hier in den beiden Flächen laut Windatlas Baden-Württemberg das Windpotential so gering ist, lohnt es sich nicht diese Landschaft mit Windkraftanlagen zu bebauen. Auch bei einer Höhe von ca. 150 Meter eines Windrades über Grund wird nicht die gewünschte Effektivität erreicht.

Das Land Baden-Württemberg möchte den Anteil der erneuerbaren Energie durch Windkraft bis zum Jahre 2020 von derzeit 1% auf 10% steigern, was wir von der FDP befürworten. Diese Ziele kann man sehr gut erreichen, in dem man Windkraftanlagen in den Regionen baut, wo entsprechende Windverhältnisse herrschen. Dies sind die Küstenregionen oder Hochlagen der Mittelgebirge, wie z.B. Schwarzwald, Odenwald oder Schwäbische Alb. Dies zeigt auch der Windatlas von Baden-Württemberg, dass hier die höchsten Windgeschwindigkeiten gemessen werden. Dies sind unter anderem zwischen 6.00 – 12.00 m/s.

Allerdings gibt es in diesen Regionen artenschutzgerechte Wälder mit besonderem Schutz und Erholungsfunktion, Pflegezonen Biosphärengebiete, Bann- und Schonwälder, auch Vogelschutzgebiete mit Vorkommen von Auerhahn und roter Milan, etc.

Auch ist die FDP-Fraktion der Meinung, dass der vorgelegte Regionalplan für die weiteren zehn Konzentrationszonnen im Nachbarschaftsverband nicht für die Gewinnung von Windkraft ausgelegt sind. Diese Gebiete sollen auf keinen Fall mit Windkrafträdern bebaut werden; weiterhin wären die Kosten hierfür aus unserer Sicht eine Fehlinvestition.

Den Windatlas kann man auch im Internet einsehen, weitere Informationen finden Sie auch in Stellungnahmen von Landesnaturschutzverbänden etc.

Volker Liebetrau
Gemeinderat

70 Jahre FDP-Ortsverband Sandhausen: 1946 – 2016 – Teil I

70 Jahre FDP-Ortsverband Sandhausen 1946 – 2016
Dieses große Ereignis war für uns ein Anlass im Hotel-Restaurant Bauer zu feiern und unter dem Motto „70 Jahre Verantwortung – Verpflichtung für die Zukunft“ an die Aktivitäten der FDP Sandhausen zu erinnern.
Wie kam es zur Gründung?
Die FDP hat nach Kriegsende in Sandhausen sehr schnell Fuß gefasst und Sandhausen zu einer „Liberalen Hochburg“ ausgebaut. Die ersten Aktivitäten gehen auf den Spätherbst des Jahres 1945 zurück. Allerdings hat der Ortsverband zuerst noch nicht den Namen FDP getragen, sondern firmierte analog zu den Entwicklungen auf Kreis- und Landesebene bis März 1946 als „Demokratische Partei“ (DP) und dann als „Demokratische Volkspartei“ (DVP). Ab 1948 kam dann der Name der FDP dazu; daraus wurde die FDP/DVP.
Am 14.12.1945 teilten die nachstehend genannten fünf Bürger Herrn Landrat Klotz (Kreis Heidelberg) mit, dass sie den Entschluss gefasst hätten, in der Gemeinde Sandhausen eine Ortsgruppe der DP zu gründen:
David Zimmermann (Schneidermeister), Hauptstr.
Ludwig Schneider X (Landwirt), Wingertstr.,
Ludwig David Herzog (Wagner), Hauptstr.
Philipp Adam Hein (Elektromonteur), Kl. Ringstr.
Ludwig Köhler III (Weichenwärter a,D.), Kl. Ringstr.
An den Vorbereitungen zur Gründung waren auch Michael Adam Schmitt IV, Philipp Hambrecht, Aug. Breiter u. Philipp Schütz (Gastwirt) beteiligt. Dann kamen bald dazu: Paul Tröschel, Albert Lehr, Heinrich Kolb, Albert Diem.
Daraufhin hat der Landrat am 2. Januar 1946 bei der amerikanischen Militärregierung der Stadt Heidelberg die Genehmigung der Gründung beantragt.
Standort und Wählerschaft
Es ist damals gelungen, alle liberalen Strömungen bzw. Parteien aus der Weimarer Zeit in einer Partei zusammen zu führen. Das heißt, tatkräftige u. angesehene Männer haben aus der Vergangenheit (Weimar) gelernt und die brennendsten Probleme angepackt
Die FDP (FDP/DVP) verstand sich seit ihrer Gründung als liberale Sammlungsbewegung. Es waren, wie Rolf Maier 1986 im Heimatbuch schrieb, vor allem starke evang. Kreise, Selbständige und Arbeiter-Bauern (Nebenerwerb), die der Partei ihr Gepräge gaben. Diese Grundtendenz der Wählerschaft blieb zunächst, aber es gab später Verschiebungen in der Wählerstruktur und Anhängerschaft, mehr hin zu einem gesellschaftlichen Mittelstand und zu Menschen die liberal dachten, die auf Freiheit und Verantwortung und weniger auf den Staat setzten.
H. Bahnmüller
(Bericht wird fortgesetzt)