FDP Sandhausen

11. Januar 2019
von admin
Keine Kommentare

Sanierung der Hardtwaldhalle

Bei der letzten Gemeinderatsitzung am 26.11.2018 wurde ein Beschluss zu dem Antrag „Sanierung der Hardtwaldhalle“ herbeigeführt.

Die Fraktion der FDP stimmte dieser Beschlussvorlage zu.

Die Sportanlage wurde jahrzehntelang von Schulen wie auch etlichen Sportvereinen, wie z.B. für Handball. Basketball, Kegelverein wie auch weiteren Vereinen rege genutzt. Doch ist die Halle trotz pfleglichen Umgang durch die Nutzer und einem wachsamen Auge der jeweiligen Hausmeister mittlerweile in die Jahre gekommen.

Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat mit dem Thema „Sanierung der Sporthalle“.
Bereits das Dach wie auch der Eingangsbereich wurden saniert.

Im Zuge der Gesamtsanierung sind nun geplant:

• Sanierung der Duschen und Umkleiden im Erdgeschoss
• Neugestaltung des Foyers
• Sanierung der Besuchertoiletten im Erdgeschoss
• Sanierung der Duschen und Umkleiden für die Kegelbahn
• Anlage eines Vorplatzes im Eingangsbereich

Die fortgeschriebene Planung und Kostenberechnung für diese Sanierungsmaßnahme summiert sich auf Gesamtkosten in Höhe von ca. 2,8 Mio. Euro – ein stolzer Betrag.
Allerdings ist diese Investition auch unserer Meinung nach eine sehr gute Investition für unsere Vereine und Schulen in unserer Wohlfühlgemeinde.

Auch ist der Zeitpunkt der Investition der richtige, da die Gemeinde derzeit über die Mittel verfügt. Und somit eine potentielle Belastung in den kommenden Jahren im Gemeindehaushalt vermieden wird.

Die Bauzeit soll zwischen Juli 2019 und September 2020, unterteilt in zwei Bau- abschnitten, erfolgen. Die Sporthalle wird dann einige Zeit den Schulen und den Sport treibenden Vereinen für einige Monate nicht mehr zur Verfügung stehen. Es wurden bereits Gespräche geführt und teilweise auch schon Ausweichmöglichkeiten gefunden.
Ende 2020 wird der Gemeinde und damit den Vereinen eine umfassend sanierte Halle zur Verfügung stehen, welche gebäudetechnisch und energetisch auf dem neuesten Stand ist.

Für die FDP-Fraktion
Gemeinderat Volker Liebetrau

2. Januar 2019
von admin
Keine Kommentare

FDP-Neujahrsempfang am 13. Januar 2019

Der FDP-Ortsverband lädt ein zum Neujahrsempfang 2019 am Sonntag, den 13. Januar 2019, um 17.00 Uhr in die Aula der Gemeindebibliothek im Friedrich-Ebert-Schulzentrum, Eingang, Büchertstraße.

Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, eine überaus interessante Gastrednerin dafür zu gewinnen. Judith Skudelny ist Mitglied des deutschen Bundestages und dort umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Generalsekretärin des FDP-Landesverbands Baden-Württemberg und Landesvorsitzende der Liberalen Frauen in Baden-Württemberg.

Wir würden uns freuen, alle Mitglieder des FDP-Ortsverbands und viele Freunde der FDP dort begrüßen zu dürfen.
Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür.

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und viele schöne Momente, die Sie im neuen Jahr begleiten mögen.

Ihr FDP-Ortsverband Sandhausen

18. Dezember 2018
von admin
Keine Kommentare

Bebauungsplan Bruchhausen

Erhalt der infrastrukturellen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und private Entwicklungsmöglichkeiten im Umfeld eines moderaten Denkmalschutzes – das sind die Ziele welche die FDP-Fraktion und der FDP-Ortsverband für den Bebauungsplan Bruchhausen ausgegeben haben.

Im Nachgang zur Sitzung des technischen Ausschusses vom 14. November, bei der der Planentwurf öffentlich vorgestellt wurde, haben besorgte Bürger die FDP-Fraktion angesprochen.
Wie soll es mit dem Bebauungsplan weitergehen und was ist derzeit geplant? So könnten die Fragen zusammengefasst werden. Im Namen der FDP-Fraktion hat ihr Vorsitzender Ernst Klinger daraufhin zu einem Vororttermin in Bruchhausen eingeladen.

Am 1. Dezember hat sich ein Großteil der Bruchhäuser vor dem ehemaligen Gasthaus Erbhof versammelt. Die nahezu komplette FDP-Fraktion, unterstützt durch Mitglieder des FDP -Ortsverbands, stellte sich den Fragen der Bürger.

Eingangs erklärte Georg Diem, als Moderator der Veranstaltung, die Ziele die die FDP für den Weiler Bruchhausen ausgegeben hat. Die FDP steht klar zu der Landwirtschaft, die diesen Weiler von Sandhausen prägt. So sähen wir Bruchhausen nicht als ein Anhängsel von Sandhausen, sondern als eigenständige Gemeinschaft mit eigenem Charakter und dies solle auch so bleiben. Dennoch solle eine Entwicklungsmöglichkeit der Bürger im Rahmen der Dorfgemeinschaft ermöglicht werden.

In der Fragerunde der Bürger begrüßten viele diese Auffassung, mahnten aber auch eine schleichende Verschlechterung der Voraussetzungen für die Landwirtschaft an. Punkte wie der Flächenverbrauch der letzten 20 Jahre, zunehmende Nutzung der Felder zur Naherholung und nicht zuletzt die Mitnutzung von Wirtschaftswegen als Fahrradwege bergen zunehmend Konfliktpotential in sich.

Im gleichen Maße waren wir von der FDP aber auch überrascht, wie die Bruchhäuser als Gemeinschaft zusammenstehen. So haben sie ihnen wichtige Dinge hervorgehoben wie etwa die große Dorfwiese in der Mitte des Weilers, die als Treffpunkt der Bürger, Spielplatz und Dorfplatz den Zusammenhalt fördert.

Letztlich ist auch diese Wiese der Grund, wieso der Bebauungsplan in Bruchhausen sehr kritisch gesehen wird.

Aussagen wie „keine Beschneidung der Fläche“, „der Spielplatz wird viel genutzt, viele kommen sogar von außerhalb extra hierher“, „Besucher genießen die Terrasse der Wirtschaft, während die Kinder in Sichtweite spielen können“ und nicht zuletzt, „wo sollen wir unser nächstes Dorffest feiern, wenn die Wiese verkleinert wird“ überzeugten die Mitglieder der FDP, dass der Entwurf des Bebauungsplans dahingehend anzupassen ist.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde der weitere zeitliche Verlauf der Planungen aufgezeigt. So sind die Bürger nun selbst gefordert, sich bei der Offenlage und der Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung zu Wort zu melden. Momentan wird der Plan erarbeitet und kann noch angepasst werden.

Die FDP ist zuversichtlich, dass es möglich ist, einen Bebauungsplan zu erarbeiten, der auf breite Zustimmung auch bei den Anwohnern, treffen kann.

Auch andere kritische Themen des täglichen Lebens in Bruchhausen wurden angesprochen.
Die FDP stellte sich den Anregungen zum ÖPNV, die wenig geliebte Anbindung durch das Ruftaxi oder ähnlich wie im Sandhäuser Hof auch, Hundehalter die sich respektlos unseren wachsenden Lebensmitteln gegenüber verhalten und vieles mehr.

Die anwesenden Gemeinderäte Volker Liebetrau, Ernst Klinger und Georg Diem nahmen diese Punkte auf und werden sie bei den Fachabteilungen der Verwaltung ansprechen.

Georg Diem
FDP-Gemeinderat

3. Dezember 2018
von admin
Keine Kommentare

Forst-Betriebsplan 2019

In der letzten Gemeinderatssitzung haben der Forstbezirksleiter Herr Eick und Revierleiter Herr Freund, den Betriebsplan für den Sandhäuser Forst vorgestellt.

Obwohl der Betriebsplan vergleichbar mit den Vorjahren, ohne große finanziellen Abweichungen geplant wurde, war  uns Gemeinderäte schnell bewust, dass diesesmal die Finanzzahlen nur nebesächlich sind.

Einem extrem trockenen und heißem Jahr 2018 geschuldet, fällt der Bericht zum Zustand unseres Waldes verheerend aus. Die extrem lange trocke Periode, von mitte Frühling bis spät in den November hinein, hat zu massiven Schädigungen unserer Bäume geführt. Ein Großteil der Bäume ist unheilbar geschädigt! So muss im Planungsjahr 2019 mit vermehrtem Totholzeinschlag gerechnet werden.

Selbst wenn heute Kiefern noch vereinzelt grüne Nadeln aufweisen, werden diese den Winter und das Frühjahr nicht überstehen. Diese müssen gefällt werden, um Schadinsekten keinen Nährboden zu geben.

Auf unseren trockenen und sehr trockenen Standorten, wie unseren Sandhäuser Dünen, kann dies zu Kahlstellen und offene Lichtungen führen. 

Angesichts des desolaten Waldzustandes hat Gemeinderat Georg Diem feststellen müssen, dass die bisherige Devise der  „nachhaltigen“  Waldbewirschaftung nicht mehr Rechnung getragen werden kann. „Nachhaltig ist, was im Nutzungszeitraum wieder natürlich nachwachsen kann“. Wenn man aber alle Hände voll zu tun hat um Totholz zu ernten, ist das ein anders Zenario. Der Wald hat die Bewirtschaftung selbst übernommen, da er auf die geänderten klimatischen Bedingungen reagiert und in weiten Teilen stirbt.

Wer glaubt das Klimawandel nur ein Problem von Südseeinseln oder von Leuten hinterm Deich ist, kann nun eindrucksvoll die Auswirkungen vor unserer Sandhäuser Haustüre mitverfolgen.

Wir währen aber nicht die FDP wenn wir nicht versuchen würden, eine Situation zu verbessern um entsprechend unserer Nutzungsdevise für unseren Wald zu handeln: Naherhohlung vor Naturschutz vor wirtschaftlichem Gewinn 

So fragte Gemeinderat Georg Diem nach, ob es Bestrebungen gäbe andere Baumarten anzusiedeln, welche ein trockenes und heißes Klima gewöhnt sind. So könnte der Waldcharakter erhalten bleiben und würde auch Schattenwurf, Wasserhaltung und Wurzelwerk zum Erhalt unseres Naturraumes beitragen.

Herr Eick versicherte, dass im Raum Mannheim schon Anpflanzungen mit Bäumen aus dem Mittelmeerraum erfolgt seinen und diese Versuche nachverfolgt werden. Er zeigte aber auf, dass es für Aufforstungen zu früh sei, man müsse erst die Entwicklung in den Jahren 2019 und 2020 abwarten. Die Arbeiten in diesen Jahren beschränken sich auf das Abräumen kranker Bäume.

Auf Nachfrage unseres Gemeinderates Volker Liebetrau, bestätigt Herr Eick dass die hohe Maikäfer Population für Neuanpflanzungen ebenso schädlich ist und dem mit einem Totalumbruch von Waldflächen zu begegenen werden kann.

Die FDP Fraktion dankte dem Team um Herrn Eick und Herrn Freund für die geleistet Arbeit und wünscht für das kommende Jahr viel Kraft für die noch zu leistende Arbeit.

Abschließend gilt es zu sagen, wenn sich nun unser Wald lichtet, liegt es nicht an den Waldarbeitern, den Planern oder dem Wunsch nach höheren Geldeinnahmen.

Der Grund ist ein Absterben der Bäume, weil Regen ausgeblieben ist!

Georg Diem

FDP Gemeinderat

22. Oktober 2018
von admin
Keine Kommentare

Ehrung von Dr. Heinz Bahnmüller

Am Samstag, den 6. Oktober, wurde Dr. Heinz Bahnmüller für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der FDP geehrt. Dabei waren nicht nur die Mitglieder unseres Ortsverbandes, sondern auch zahlreiche Parteifreunde aus dem Rhein-Neckar-Kreis.

Die Ehrung wurde durch den Landesvorsitzenden Michael Theurer und unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg im Beisein von Claudia Felden und Dr. Michael Kunzmann durchgeführt.

Aufgewachsen in einer liberalen Umgebung der Hohenlohe, war unser Jubilar 1968 von Josef Ertl, dem späteren Landwirtschaftsminister, geworben worden. In seiner Zeit als Freisinger Kreisvorsitzender hat er gegen den Münchner Großflughafen gekämpft. Mit der Thomas-Dehler-Medaille geehrt, ging er in die Pfalz.

Dort hat er sich im Landesfachausschuss Agrar- und Umweltpolitik engagiert, wurde Pressesprecher des Kreisverbandes Speyer.

Ab 1975 hat Heinz Bahnmüller dann erneut seine Wirkungsstätte geändert. Er kam nach Sandhausen. Hier hat er sich schnell als Ortvorsitzender einen Namen gemacht. Seinen Vorbildern Theodor Heuss und Reinhold Maier nacheifernd, formte er eine schlagfertige liberale Truppe. Er kam in den Gemeinderat, und etwas später in den Kreistag.

Sein Ideenreichtum war groß: Der Neujahrsempfang und das Strangfest gehen auf seine Initiative zurück. Auch die Hopfendemonstrationsanlage hat er mitinitiiert.

Soviel Leistung wird auch belohnt: Er bekam die Theodor-Heuss-Medaille der FDP Baden-Württemberg. Auch unser Land hat sich erkenntlich gezeigt, er erhielt das Bundesverdienstkreuz. Unsere Gemeinde hat dieser Ehrung eine weitere Ehrung in Form des Ehrenringes in Gold der Gemeinde Sandhausen hinzugefügt.

An diesem Abend konnte sich Heinz Bahnmüller im Beisein von zahlreichen Gästen über den Wein freuen, den er besonders liebt.

Am Ende der Veranstaltung konnten die Ortsvorsitzenden Dr. Michael Kunzmann und Georg Diem die beiden extra für diese Ehrung angereisten Bundestagsabgeordneten verabschieden.

14. Oktober 2018
von admin
Keine Kommentare

2. Ausbaustufe S-Bahn Rhein-Neckar, Strecke Heidelberg-Bruchsal – Bahnsteigverlängerung

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde der FDP Sandhausen,

bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde unter anderem dem Beschluss zugestimmt  „ 2.Ausbaustufe S-Bahn Rhein-Neckar, Strecke Heidelberg-Bruchsal – Bahnsteigverlängerung“ umzusetzen. Die Bahnsteige, hier Bahnhof St. Ilgen / Sandhausen, müssen von bisher 140 Meter auf 210 Meter ausgebaut werden, damit die S-Bahn zukünftig in Dreifach-Traktion fahren kann. Die Ausbaustufe in St. Ilgen / Sandhausen soll Anfang 2019 beginnen.  Auch andere S-Bahn-Stationen wie Kirchheim, Rot-Malsch und Ubstadt – Weiher müssen auf die Dreifach-Traktion ausgerichtet werden. Voraussichtliches Ende für die komplette Umbaumaßnahme der Deutschen Bahn AG für die gesamte Strecke soll Ende 2021 erreicht sein.

Die Fraktion der FDP begrüßte die doch schon seit sehr langer Zeit erforderlichen Umbaumaßnahmen. Vor allem auch, weil unter anderem zu Stoßzeiten die Wartezeiten für die Nutzer der S-Bahn aufgrund längerer Züge verkürzt werden. Und somit das Erfolgsrezept „S-Bahn Rhein-Neckar“ weiterhin hohe Akzeptanz erfährt.

Dieses Vorhaben stand bereits schon mehrmals auf der Agenda der Deutschen Bahn AG. Es kam aber immer wieder zu Verschiebungen. Zum einen wegen Prioritätsverschiebung wie aber zuletzt auch wegen dem Planfeststellungsverfahren. Dieses Verfahren dauere mittlerweile erheblich länger als die früheren Verfahren. Somit belaufen sich die Kosten für diese Umbaumaßnahme mittlerweile auf ca. 250.000 Euro. Im Jahre 2008 bei der ersten Angebotserstellung belief sich die Kalkulation noch auf ca. 92.000 Euro. In der Entwurfsplanung im Jahre 2016 wurden bereits ca. 140.000 Euro angesetzt. Und jetzt sind es eben weitere 110.000 Euro, um die diese Baumaßnahme noch teurer wird.  Von der Fraktion der FDP haben nicht alle Gemeinderäte, wenn auch „zähneknirschend“, diesem Beschluss zugestimmt. Grund hierfür sind die explodierten Planungskosten. „Dieses Vorhaben sei 10 Jahre geplant worden, jetzt habe es man mit den doppelten Kosten zu tun“ so Gemeinderat Georg Diem. Auch Gemeinderat Volker Liebetrau hat sich mit seiner Kritik nicht zurückgehalten. Auch versteht er nicht, wie der Kreis mit den Kommunen so umgehen kann. Die FDP Fraktion hofft, dass jetzt ab 2019 mit der Maßnahme begonnen wird und entsprechend dann auch von Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, entsprechend genutzt werden kann.

Für die Fraktion

Gemeinderat Volker Liebetrau

20. August 2018
von admin
Keine Kommentare

FDP-Sandhausen bei Podiumsdiskussion „Flüchtlinge in Arbeit“

Unter diesem Motto stand die Einladung des Vorsitzenden des FDP-Kreisverbands Rhein-Neckar Alexander Kohl zu einer Podiumsdiskussion. Gast war der Textilhersteller und Trigema-Chef Wolfgang Grupp. Auch die FDP-Landtagsabgeordnete Gabriele Reich-Gutjahr und  der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg nahmen an dieser Podiumsdiskussion teil, die von Alexander Kohl, dem Vorsitzenden des Kreisverbands Rhein-Neckar moderiert wurde. Der FDP-Ortsverband Sandhausen hat sich bereits mehrfach mit diesem Thema im Rahmen seiner Liberalen Runde befasst und war durch zahlreiche Mitglieder vertreten.

 
„Flüchtlinge in Arbeit“ sei ein Thema der Politik und nicht der Unternehmer, sagte Grupp. Andererseits habe er ein Unternehmen mit 1200 Mitarbeitern zu leiten und brauche dringend qualifiziertes Personal, das auf dem deutschen Arbeitsmarkt nur schwer bis gar nicht zu finden sei. Die meisten seiner Mitarbeiter hätten als Lehrlinge im Betrieb begonnen. Nun fehle es an Nachwuchskräften bei Färbern, Nähern und Strickern.

Im Unterschied zu den 1960er Jahren hätten wir die Menschen nicht hierhergeholt. Sie sind von selbst gekommen.

Der 76-jährige Unternehmer ist stolz darauf, 36 Flüchtlinge in seinem Unternehmen zu beschäftigen. In ihren Heimatländern Syrien, Afghanistan und Pakistan hätten sie schon lange Jahre als Näher gearbeitet. Das Unternehmen hätte bei der Wohnungssuche und Behördengängen unterstützt. Diese Menschen leisteten ausgezeichnete Arbeit, hätten ein festes Einkommen und zahlten Steuern und Sozialabgaben. Trotzdem seien sie permanent von der Abschiebung bedroht.

Grupp möchte der Politik ein Angebot unterbreiten, für diese leistungsbereiten und gut arbeitenden Menschen die Arbeitsplätze für ein bis zwei Jahre oder auch länger zu garantieren. Er würde die persönliche Haftung und Verantwortung für sie zu übernehmen.

Grupp machte deutlich: Flüchtlinge, die aus humanitären Gründen hier seien und arbeiten wollten brauchen eine Perspektive und wir bräuchten diese Arbeitskräfte zur Stärkung der Wirtschaftskraft. Die Politik müsse eine Lösung finden, diese beiden Interessen zusammen zu bringen.

Aus diesem Grund habe er zusammen mit circa 100 Unternehmern aus Baden-Württemberg eine Initiative gestartet, um Asylbewerbern, die bei diesen Unternehmen beschäftigt sind, eine Bleibeperspektive zu eröffnen. Heraus aus dem Asylverfahren und stattdessen ein Bleiberecht. Diese Forderung haben die Unternehmer an Innenminister Thomas Strobl herangetragen.

Gabriele Reich-Gutjahr wies auf die aktuellen gesetzlichen Möglichkeiten hin: Die Prüfung auf Asylanspruch, wenn dieser besteht, dann wird ein unbefristetes Aufenthaltsrecht gewährt. Kriegsflüchtlinge erhielten eine Duldung, so lange der Grund für die Duldung anhält. Diese Gruppen dürften arbeiten. Und die dritte Gruppe hätte keinen Anspruch. Die müsste einen Antrag auf Einwanderung stellen, müsste dazu aber wieder ausreisen.

Reich-Gutjahr ergänzte, Geduldete dürften hier eine Ausbildung nach der 3+2 Regelung machen. für Drei Jahre Ausbildung und weitere zwei Jahre danach arbeiten. Voraussetzung aber für alle sei eine zweifelsfreie Identitätsfeststellung.

Grupp erwiderte, viele Unternehmen und Handwerksbetriebe seien dazu bereit, sich zu engagieren, trügen angesichts der intransparenten Abschiebepraxis aber das Risiko, diese Mitarbeiter wieder zu verlieren.

Brandenburg wies darauf hin, dass die FDP schon lange ein Einwanderungsgesetz fordere, das es ermöglicht, Fachkräfte, die handwerkliche Arbeit verrichten können, ins Land zu holen. Das sei aber leider nicht Sicht.

Reich-Gutjahr verwies auf die Möglichkeit des „Spurwechsels“ für Geduldete.

Grupp erwiderte, dass das alles sehr kompliziert sei und viel zu lange dauere. Dass Menschen, die arbeiten und der Gesellschaft nicht zur Last fallen, das Land ganz plötzlich verlassen müssen, das verstünden die Menschen nicht mehr.

Gegen Ende der Veranstaltung nahmen auch ein junger Mann aus Gambia, der mit 18 Jahren vor zwei Jahren nach Deutschland kam, und seine „Adoptiv“-Mutter aus Oftersheim auf dem Podium Platz. Der junge Gambier sprach ausgezeichnete Deutsch und macht eine Lehre als Koch. Beide schilderten ihre Erfahrungen mit den Gesetzen in puncto Ausbildungsduldung und Identitätsfeststellung. Eine Lehre in einem Mangelberuf sei die einzige Chance des jungen Gambiers auf ein Bleiberecht. Sein Ausbildungsbetrieb und die „Adoptiv“-Familie täten alles, um ihm die Beendigung seiner Lehre und das Hierbleiben zu ermöglichen.

 
Alle waren sich einig: Die Lage sei komplex und es gäbe noch viele offene Baustellen. Flüchtlinge stellten einen Teil der Menschen, die Deutschland dringend als Arbeitskräfte brauche. Grupp forderte mit Nachdruck, in Berlin müssen man endlich in die Pötte kommen. Die Gesetze müssten an die aktuellen Veränderungen angepasst werden. „Wenn wir hier den Anschluss verpassen, ist unser Land gefährdet.“ (BK)

12. August 2018
von admin
Keine Kommentare

Kinder-Ferienprogramm – Fahrt ins ZKM nach Karlsruhe

Am ersten Tag der Sommerferien stand ein Ausflug in das ZKM, Zentrum für Kunst und Medien, in Karlsruhe auf dem Programm. Diese Fahrt bietet die FDP Leimen und Sandhausen im Rahmen des Ferienprogramms Sandhausen/Leimen schon seit vielen Jahren an. Besonders attraktiv sind die  spannenden Ausstellungen aber natürlich auch die coolen Computerspiele.

 
Auch in diesem Jahr waren wieder rund 30 Kinder und Jugendliche aus Sandhausen und Leimen dabei. Mit dem Bus ging es nach Karlsruhe. Begleitet wurden die Kinder Alexander Hahn und der Irene Pisch von der Leimener FDP. Die Sandhäuser Liberalen schickten Fred Stöckler und Gerhard Wald als Begleitung.

Die diesjährige Sonderausstellung im ZKM stand unter dem Motto „Open Codes – Leben in digitalen Welten“. Während der Führung durch die Ausstellung konnten die Jugendlichen erkennen, wo wir es im Alltagsleben mit kodierten Daten zu tun haben. Dass dies den persönlichen Bereich noch stärker betreffen wird, wurde gleich zu Beginn offensichtlich: An einem übergroßen Körperscanner konnte man sich selbst scannen. Der Computer erfasste sofort die persönlichen Daten – Geschlecht, Alter, Körpergröße usw.

Ebenfalls wurde deutlich, wie sehr Codierung und Digitalisierung das Alltagsleben verändern: Die Jugendlichen konnten auf einem Bildschirm Bücher lesen, die auf den ersten Blick keinerlei Buchstaben enthalten. Denn der Inhalt des Buchs steht dort nicht mehr auf Papier, sondern ist in einem versteckten Chip im Buchrücken gespeichert.

Die Einflüsse der Digitalisierung auf die Kunst konnte man auch erleben: Mittels einer Filmkamera konnten sich die Kinder in eine Videoinstallation hineinprojizieren lassen.

 
Die Kinder und Jugendlichen waren begeistert von den Möglichkeiten der digitalen Welt. Gleichzeitig aber äußerten manche auch Bedenken. In Anbetracht der Tatsache, dass ein Computer einen Menschen so genau kennt, war es dem ein oder anderen ganz schön mulmig. „Wir müssen in Zukunft viel mehr aufpassen, was mit unseren Daten passiert“, war eine weitere Erkenntnis.

Dieser Tag verging wie im Fluge. Nach der Rückkehr bedankten sich die Kinder und Jugendlichen mit einem lautstarken Applaus bei den Organisatoren und fragten schon mal an: „Findet die Fahrt nächstes Jahr auch wieder statt?“ – „Na klar, das ist fest versprochen!“

10. August 2018
von admin
Keine Kommentare

„Retten – Löschen – Bergen – Schützen“

Retten – Löschen – Bergen – Schützen

ohne nach Stand, Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Schuld zu fragen.

Diesen urdemokratischen Grundsatz unserer Feuerwehr, als Abteilung der Gemeinde Sandhausen, möchten wir als freie Demokraten unterstützen und dieses Ehrenamt fördern.

Entsprechend dem im letzten Jahr bestätigten Feuerwehrbedarfsplan, steht die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs HLF20 an. Dieses soll ein aus den 90er Jahren stammendes Löschfahrzeug ersetzen.

Leider wurde der Gemeinde die Investitionsbezuschussung  immer wieder von Seiten des Kreises und des Landes verweigert, so dass nun unsere Gemeinde diese Kosten vollumfänglich tragen muss.

Wir wären aber keine Sandhäuser Bürger, wenn wir nicht die Not zu einer Tugend machen würden.

So konnte dieses Fahrzeug exakt auf die Bedürfnisse des Feuerschutzes in Sandhausen zugeschnitten werden.  Es stellt die Verbindung zweier Fahrzeuge dar und kann sowohl als Löschfahrzeug als auch als Rüstwagen eingesetzt werden. Weiter hat die Feuerwehr auch maßgeblich zur Kostensenkung beigetragen.  Die Werkzeuge, Geräte und Löschmittel des alten Fahrzeuges sind auf dem aktuellen Stand der Technik und müssen nicht neu beschafft werden.

Diese vorausschauende Planung findet ausdrücklich die Zustimmung der Freien Demokraten. Den bestmöglichen Feuerschutz sehen wir auch in Zukunft gewährleistet.

Nach Sichtung der Sachverhaltsdarstellung zur Ausschreibung konnte unsere FDP-Fraktion der Anschaffung des HLF20 in der Gemeinderatssitzung vom 23. Juli ausdrücklich zustimmen.

Ein leichter Beigeschmack bleibt dennoch: Was machen Gemeinden, die keine solche umsichtige und von uns Liberalen mitgetragene Haushaltsführung wie in Sandhausen haben? Nicht zuletzt sondern vorangestellt hat Gemeinderat Georg Diem in seiner Stellungnahme, die hohe Einsatzbereitschaft, das Fachwissen und die Zuverlässigkeit unserer Feuerwehr in Sandhausen. Dafür sprach er den Dank der FDP aus.

„Mögen alle Feuerwehrmänner und -frauen sicher und gesund von ihren Einsätzen nach Hause zurückkehren“.

Georg Diem
FDP-Gemeinderat

 

11. Juli 2018
von admin
Keine Kommentare

Kindergartenplanung 2018 / 2019 in der Gemeinde Sandhausen

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freundinnen und Freunde der FDP-Sandhausen,

Bei der letzten Gemeinderatssitzung am 25. Juni 2018 wurde der Kindergarten- und Schülerbetreuungsplan 2018 / 2019 seitens der Gemeinde vorgestellt. Dieser wurde einstimmig von der Fraktion der FDP angenommen. Weiterhin wurde dem Antrag der Verwaltung auf Reduzierung der Schließtage in den Einrichtungen zugestimmt.

Hierzu bezog Gemeinderat Volker Liebetrau für die FDP Fraktion, wie folgt, Stellung: Kinderbetreuung nimmt in der heutigen Zeit einen enorm hohen Stellenwert ein. Umso wichtiger ist es, den Kindern einen Kindergartenplatz zu gewährleisten. Die demographischen Bedingungen in unserer Gesellschaft, der rasante Wandel im Arbeits- und Berufsleben, bringt viele Familien in große Schwierigkeiten. Es stellt sich vielen Eltern die Frage, wie man Familie und Beruf vereinbaren kann.

Für die Fraktion der FDP war es bereits in der Vergangenheit wie heute wichtig, dass die Verwaltung sich dieser gesellschaftlichen Herausforderung stellt.  Dass die Kindergärten ein Betreuungsangebot anbieten, das den Anforderungen und Bedürfnissen der Familien angepasst ist. Dies natürlich auch unter dem Aspekt des „Hochgeschwindigkeitszuges“ Kinderbetreuung mit dem Rechtsanspruch auf ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot in einer Gemeinde.

Durch die Bedarfsanalyse der Verwaltung im Hinblick auf Zuwachs von Familien mit Kindern hier in Sandhausen (Neubaugebiet Mühllach II, so wie die Aufnahme von Familien mit Migrationshintergrund) hat die Verwaltung entsprechend reagiert. Zu den bisherigen Kinderbetreuungsstätten kommt ein weiterer neuer kommunaler Kindergarten im Frühjahr 2019 hinzu. Weiterhin eröffnet der pädagogische Naturkindergarten in Sandhausen eine zweite Gruppe.  Zudem sollen teilweise die Öffnungszeiten sowie die Anzahl der Schließtage neu geregelt werden.

Somit bietet Sandhausen in Zukunft für 897 Kinder und Jugendliche eine Kindergarten- und Schülerbetreuung.

Dies alles hilft Familien mit Kindern.

Hierzu bringt die Gemeinde einen Gesamtbetrag von ca. 6,6 Mio. Euro auf. Der Aufwand für die Verkürzung der Schließtage beträgt ca. 90.000 Euro jährlich, die nicht auf die Kosten der Familien für die Betreuung weitergegeben werden.

Nicht vergessen darf man an dieser Stelle aber auch, die privaten Betreuungsangebote durch die eine oder andere Tagesmutter hier in unserer Gemeinde, wie natürlich auch unsere konfessionellen Einrichtungen, die hier auch die Zeit erkannt haben und sich den Anforderungen stellen.. Volker Liebetrau bedankte sich auch hier für deren Einsatz und Engagement.

„Kinder sind unsere Zukunft“

 

Gerne können Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, uns einen der nächsten liberalen Runden besuchen. Wir beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen und nehmen Anregungen entgegen.  Die Termine der liberalen Runde können Sie hier aus dem Gemeindeblatt entnehmen.

 

Für die FDP Fraktion, Volker Liebetrau