FDP Sandhausen

7. August 2019
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Leimener und Sandhäuser Ferienprogramm – Fahrt der FDP in das ZKM Karlsruhe

„Ich möchte einen der ältesten Computer der Welt sehen.“ – Der zehnjährige Marcel stieg am 1. August mit ganz konkreten Erwartungen in den Bus in Richtung ZKM, Zentrum für Kunst und Medien, in Karlsruhe. Die FDP Leimen und Sandhausen bietet im Rahmen des Ferienprogramms schon seit vielen Jahren diese Fahrt an und hat jedes Jahr eine volle Teilnehmerliste. Denn es hat sich unter den Schulkindern herumgesprochen, dass diese Fahrt immer sehr abwechslungsreich und interessant ist. Deshalb sind schon viele „Stammgäste“ unter den Teilnehmern, so etwa der inzwischen 16-jährige Emmanouil, der schon seit sechs Jahren jedes Jahr dabei ist.

Auch in diesem Jahr nahmen wieder rund 30 Kinder und Jugendliche aus Leimen und Sandhausen an der Fahrt nach Karlsruhe teil. Begleitet wurden die Kinder vom Ortsvorsitzenden der Leimener FDP, Stadtrat Alexander Hahn, der Schatzmeisterin der FDP Leimen, Irene Pisch, und dem Leimener FDP-Neumitglied Beverly Stumpf. Die Sandhäuser Liberalen schickten als Begleitung Ilse Klinger und Brigitte Sorce. Nach der Ankunft in Karlsruhe erhielten die Jugendlichen – wie in jedem Jahr – leckere Vesperpakete. Diese hatte auch in diesem Jahr wieder der FDP-Stadtrat Bruno Lindenbach gespendet.

In Karlsruhe angekommen, besuchten die Kinder zunächst die diesjährige Sonderausstellung „Negativer Raum“. Darin ging es um die Entwicklung der Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit der Antike ist die Skulptur mit der Idee des Körpers verbunden. Daher fußt die historische Skulptur auf den drei elementaren Kategorien Masse, Volumen und Schwerkraft. Die Leistung der Künstler des 20./21. Jahrhunderts ist es jedoch, die Skulptur explizit vom Raum aus zu denken. So entstehen nicht mehr nur Körperskulpturen, sondern Raumplastiken: Raumlinien, Raumkonturen, Raumillusionen, Datenräume usw. Diese Skulpturen können auch schweben und sind eher leicht als schwer.

Konkret konnten die Kinder und Jugendlichen dies an vielen Skulpturen erfahren: Alte Kassettenbänder schwebten als Installation – wie von Geisterhand getragen – durch den Raum, Spinnennetze wurden zu Kunstwerken oder man konnte sich in einem Raum fühlen wie ein Auto in der Waschanlage. Auch waren der oben erwähnte Computer Zuse Z 22 aus dem Jahr 1957 und die vielen Computerspiele aus den 1990-er Jahren ein großes Highlight. Die Kinder und Jugendlichen waren sehr begeistert von den unendlichen Möglichkeiten der Kunst; Paula, 12 Jahre, meinte etwa: „Ich fühle mich hier wie in einer anderen Welt, einer Welt ohne Grenzen, wo alles möglich ist.“

So verging diese schöne Zeit wie im Fluge und die Gruppe musste am späten Nachmittag wieder den Heimweg antreten. In Leimen und Sandhausen angekommen, bedankten sich die Kinder und Jugendlichen mit einem lautstarken Applaus bei den Organisatoren und fragten gleichzeitig: „Findet die Fahrt nächstes Jahr auch wieder statt?“ Die Antwort der Liberalen war kurz, aber klar: „Selbstverständlich.“

Ilse Klinger und Brigitte Sorce, FDP Sandhausen

Alexander Hahn, FDP Leimen

1. August 2019
von admin
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FDP Sommerbrief

Liebe Mitglieder und Freunde der FDP,

Das erste Halbjahr 2019 verging wieder mal wie im Fluge. Nun steht endlich der Urlaub vor der Tür.

Ein paar Wochen Auszeit tun einfach mal gut, um auszuspannen und sich zu erholen.

Zurückblicken können wir auf ein arbeitsreiches aber recht positives erstes Halbjahr.

Angefangen mit dem Neujahrsempfang, anschließend die Mitgliederversammlung zur Nachwahl des Vorstands,  danach gleich der Auftakt zum Wahlkampf 2019 mit Mitgliederversammlung zur Wahl unserer Gemeinderatskandidaten, gefolgt von Fototerminen, Straßenwahlkampf, Plakatierung, unseren Liberalen Runden, gelungenen Anzeigen im Gemeindeblatt und Online.

Schließlich konnten wir bei einem rundum gelungenen Strangfest ein positives Zeichen für die liberale demokratische Arbeit unserer Partei setzen.

Abgerundet wird dieses ereignisreiche Halbjahr durch unser Mitwirken beim Kinderferien-Programm.

Einen großen Dank an alle, die hierzu im Rahmen ihrer Expertise bei den vielen unterschiedlichen Themen mitgearbeitet haben!

Bedanken möchten wir uns aber vor allen bei Euch, liebe FDP-Mitglieder und Freunde.

Die Liberalen Runden waren immer gut besucht und haben an Qualität gewonnen.

Danke an dieser Stelle all denjenigen, die zum Gelingen beigetragen haben!

Wie wird es im zweiten Halbjahr weiter gehen?

Hauptsächlich wird es durch die Arbeit unserer Gemeinderäte im neu konstituierten Gemeinderat geprägt sein. Kontroverse Entscheidungen liegen vor uns, in den anderen Parteien hat es viele Veränderungen gegeben, während wir weiter kontinuierlich für eine liberale, demokratische Politik in Sandhausen einstehen werden.

Auch in der Sommerpause findet auf vielfachen Wunsch eine Liberale Runde am 19. August 2019 statt.

Wie unser Kalender aufzeigt, ist eine Vorstandsitzung für den 25. September 2019 eingetragen.

Dies wollen wir zur Vorbereitung unserer dritten Mitgliederversammlung in diesem Jahr nutzen. Leider müssen wir diese aus räumlichen Gründen auf den 4. November 2019 verschieben. Die Einladungen dazu werden rechtzeitig zugeschickt.

Ich wünsche Euch und Euren Familien auch im Namen der FDP Vorstandschaft eine schöne, sonnige und vor allen Dingen sehr erholsame Ferien- und Urlaubszeit.

Den Freunden, welche in Urlaub fahren eine gute Reise. Kommt wieder wohlbehalten zurück.

Macht´s gut – viel Spaß und Vergnügen!

 

Viele Grüße

Georg Diem und der FDP Vorstand Sandhausen

26. Juli 2019
von admin
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Kindergarten und Schülerbetreuungsplan 2019/2020

Der Plan liest sich wieder ganz positiv. Insgesamt wird es genügend Plätze für 3- bis 6-jährige Kindergartenkinder als auch ausreichend Krippenplätze geben.
Das liegt einmal an unserem schönen neuen Kindergarten im Ziegelhüttenweg, der Ende August eröffnet. Hier wird es zunächst 1 Kindergarten- und 3 Krippengruppen geben. Bei Bedarf kann jeweils eine weitere Gruppe eingerichtet werden.
Bei den konfessionellen Kindergärten bleibt alles wie bisher, ebenso beim Naturkindergarten.

Fazit: Der errechnete Bedarf von 536 Kindergartenplätzen und 139 Krippenplätzen wird voll erfüllt werden.

Etwas weniger glatt geht es nach jetzigem Stand bei der Schülerbetreuung zu. Hier kann momentan für ca. 30 Schüler kein Betreuungsplatz angeboten werden. Wenn wie in den vergangenen Jahren einige Anmeldungen zurückgezogen werden, wird sich hier die Lage wieder entspannen.

Aktuell stehen bei der „Schülerbetreuung“ – einer Freiwilligkeitsleistung der Gemeinde – 186 Betreuungsplätze zur Verfügung.
Da geburtenstarke Jahrgänge in die Grundschule kommen, ist geplant, dort das Betreuungsangebot um 10 Plätze sowie um weitere 5 Plätze bei der Kernzeitbetreuung zu erweitern. Damit wäre der Bedarf zu 93% gedeckt.

Ferienbetreuung des JuKiz

Eine Ferienbetreuung für 20 Kinder für 2 Wochen wird aus der offenen Jugendarbeit herausgelöst und separat an das Friedrichsstift bezahlt. Kosten hierfür: 10.000 €.
Fazit: Nach der uns vorliegenden Kindergarten- und Schüler-betreuungs-Planung 2019/2020 können 915 Kinder von Sandhäuser Familien betreut werden.
Die Gesamtkosten dafür werden sich laut Plan auf 7,6 Mio. € (darin enthalten die Freiwilligkeitsleistung von 867.000 €) belaufen.

Heidi Seeger, FDP-Gemeinderätin

12. Juli 2019
von admin
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Bericht über die Haushaltslage 2019 – Zwischenbericht

Die Gemeindeverwaltung hat den Gemeinderat gemäß Gemeindehaushaltsverordnung über den Haushaltsvollzug unterjährig zu berichten. Diese Zahlen wurden in der letzten Gemeinderatssitzung diskutiert und in unserer „Liberalen Runde“ kritisch gewürdigt. Kritisch deswegen, weil die neueste Steuerschätzung unserer Gemeinde ab dem Jahre 2020 jährlich ca. 1 Mio. € weniger Steuerzuweisungen als geplant beschert.

Die Grund- und Gewerbesteuereinnahmen werden wohl gemäß unserer Annahmen fließen, aber das sind die einzigen Steuereinnahmen, die wir aus eigener Kraft  beeinflussen können.

Die Einnahmen aus Grundstücksverkäufen (z.Zt. ist der Planansatz ca. 1,5 Mio. €) helfen uns natürlich auch unsere Freiwilligkeitsleistungen finanzieren zu können,  wobei die Kindbetreuung und der Breitensport an erster Stelle stehen. Aber unsere Grundstücke sind endlich, und wenn „Mühllach II“ bebaut  ist, dann haben wir kein nennenswertes Tafelsilber zum Verkaufen mehr.

Der Gemeindeanteil der Einkommensteuer, Zuweisungen, Zuwendungen und Umlagen werden statt der geplanten 20 Mio. € lediglich 19 Mio. € betragen.

Da unsere Ausgaben immer sehr ergebnisorientiert geplant wurden, kommen wir zurecht, aber die Zukunft sieht nicht besser aus. Immerhin müssen wir z.B. jährlich für Personalkosten 10,4 Mio. € und die Kleinkindbetreuung 3,5 Mio. € aufwenden.

Nach wie vor wollen wir das Notwendige erreichen und das Wünschenswerte außen vor lassen.

Die notwendigen Investitionen, das sind hauptsächlich die Hauptstraße, Sozialwohnungen, die Hardtwaldhalle und die Sanierung des Friedrich-Ebert-Schulzentrums, sind unter Berücksichtigung von Zuschüssen (1,7 Mio. €) aus Eigenmitteln  finanziert.

Die Verschuldung im Kernhaushalt wird auch weiterhin 0 betragen.

Wir gehen davon aus, dass auch der zukünftige Gemeinderat und die Verwaltung sowieso immer zum Wohle Sandhausens planen.

Ernst Klinger, FDP-Fraktionssprecher

10. Juli 2019
von admin
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Ausgleichsmaßnahmen im Naturschutz zur Erhaltung der L 600

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde über die Umsetzung des Alternativkonzeptes zum Rückbau der L 600 – hier die Ausweisung des Naturschutzgebietes Brühlwegdüne – gesprochen. Gerade wir, die FDP-Fraktion, haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die L 600 weiterhin Bestandteil unserer Infrastruktur bleibt. Infolgedessen gibt es auch weiterhin keine zusätzliche Belastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen im Ortskern von Sandhausen. Machbar war dies durch das Festlegen von insgesamt vier Ausgleichsmaßnahmen. Dafür wurde zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Sandhausen ein Vertrag abgeschlossen, dem der Gemeinderat am 1. Juni 2015 auch einstimmig zugestimmt hat. Diese sind wie folgt:

· Maßnahme 1: Ausweisung Naturschutzgebiet im Bereich „Am Brühlweg“

· Maßnahme 2: Verbindung von Sandrasenflächen im Naturschutzgebiet „Pflege Schönau – Galgenbuckel“

· Maßnahme 3: Sandrasenflächen im Naturschutzgebiet „Hirschacker-Dossenwald“ in Schwetzingen

· Maßnahme 4: Aufwertung der Landschaft im Umfeld der L 600/B 535

Für die Umsetzung dieser vier Punkte stellt die Gemeinde Sandhausen 750.000 Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen 2 und 4 sind bereits abgeschlossen, die Maßnahme 3 steht kurz vor dem Abschluss.

Bei der ersten Ausgleichsmaßnahme hat sich die Gemeinde verpflichtet, einer ca. 32 ha großen Fläche am Brühlweg („Schlangenweg“) als Naturschutzgebiet zuzustimmen. In diesem Gebiet sollen Sandrasenflächen, Wintergrün- und Weißmoos-Kiefernwälder, sowie Steppen-Kiefernwälder entstehen. Durch diese Maßnahme wird der ursprüngliche Charakter der Sandhäuser Dünenlandschaft wieder hergestellt. Mit der Freilegung kommen die ursprünglichen Sandböden wieder ans Licht, und es entstehen besondere Bodenverhältnisse, die für spezielle Pflanzen und Tiere Lebensraum bieten. So gehört die Sandhäuser Düne nach dem Glockenbuckel (48 ha) zur zweitgrößten Dünenlandschaft im oberen Rheintal.

Auch wurde in der Gemeinderatsitzung die Rodung von ca. 15 ha Wald, die mit dieser Maßnahme im Zusammenhang stehen, intensiv thematisiert. Macht es Sinn diese Rodung durchzuführen? Welche Bedenken gibt es in puncto Klimaschutz? Wir von der FDP-Fraktion sehen in Abwägung von Pro und Contra sehr wohl die konkurrierenden Themen, sprechen uns aber dann für die wichtige Bedeutung der Pflanzen- und Tierwelt aus.

Die Gemeinderatsfraktion der FDP vertraut auch hier den Fachleuten, die sich für diese Maßnahmen ausgesprochen und das Konzept zur Neugestaltung der Sandhäuser Düne erstellt haben. Die Fraktion der FDP stimmte somit diesem Beschlusspunkt zu.

Volker Liebetrau, FDP-Gemeinderat

27. Mai 2019
von admin
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Liberale Gemeinderäte für ihre Arbeit von den Wählern bestätigt

Nach einem langen Wahlabend, der erst am frühen Montagmorgen mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis endete, stand es fest, die vier alten FDP-Gemeinderäte Georg Diem, Ernst Klinger, Volker Liebetrau und Heidi Seeger wurden erneut in den Gemeinderat gewählt und können daher ihr Engagement aktiv und bürgernah weiter in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger stellen. Das werden sie auch in den kommenden fünf Jahren mit Sachverstand und Kompetenz tun und zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in Sandhausen ihren Beitrag leisten.

Der FDP-Ortsverband dankt Ihnen, den Wählerinnen und Wählern, für die Unterstützung bei der Gemeinderatswahl 2019.

Wir werden auch in Zukunft Ansprechpartner aller Bürger sein und uns für eine lebenswerte Zukunft in Sandhausen engagieren.

Und hier das Wahlergebnis im Einzelnen:

Georg Diem

Vorsitzender FDP-Ortsverband Sandhausen

10. Mai 2019
von admin
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Liberale Runde: Enteignung als Mittel zur Problemlösung?


Unter diesem Diskussionspunkt traf sich der FDP-Ortsverband zu seiner Liberalen Runde am 15. April.

Neben einem Neumitglied im FDP-Ortsverband Sandhausen konnte der Ortsvorsitzende Georg Diem auch den FDP-Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises Dr. Jens Brandenburg begrüßen. Dieser stieg dann sogleich auf dieses tagesaktuelle Thema aus Berlin ein.

Neben seinen Themen Bildung, Weiterbildung und der damit verbundenen Digitalisierung berichtete er auch aus dem parlamentarischen Alltag in Berlin.

Als vor einiger Zeit selbst Wohnungssuchender in Berlin konnte er aus erster Hand über den „Wohnraummangel“ berichten.

Die Idee aus dem linksgerichteten politischen Spektrum wurden in einer offen geführten Diskussion beleuchtet. „Kann eine Enteignung von privaten Wohnungsbaugesellschaften Wohnraum schaffen, um der Wohnungsnot Herr zu werden?“

Die einhellige Meinung der Anwesenden war: Nein!

Die vielen Milliarden Euro, die den Gesellschaften für Enteignung des bestehenden und genutzten Wohnraumes zustehen würden, seien von den betroffenen Kommunen weder finanzierbar, noch würde dadurch neuer Wohnraum geschaffen. Im Gegenteil dieses Geld, wenn vorhanden, sollte direkt in die Schaffung von Wohnraum fließen, so Brandenburg.

Christan Lindner hatte in der vorangegangenen parlamentarischen Debatte einen anderen Faktor zum Wohnraummangel ausgemacht. So seien die enteignungsfordernden Ratsmitglieder eben gerade die, die Wohnraumschaffung verhindern. Lindner habe mehrere Wohnbauprojekte in Berlin aufgelistet, die Wohnungen im fünfstelligen Bereich geschaffen hätten, aber eben gerade  durch die Enteignungsfreunde verhindert wurden. Dies sei eine klare Ablenkungstaktik von Grünen und Linken, um so ihre Verweigerungshaltung zu verbergen, so Bandenburg weiter.

Aus der Liberalen Runde selbst kam auch eine klare Haltung gegen Enteignung von Wohnungsgesellschaften.

Es wurde bezweifelt,  ob eine Stadt wie Berlin die Wohnungen dann besser bewirtschaften kann, zumal am Beispiel Berliner Flughafen zu erkennen ist, dass mit der dortigen öffentlichen Verwaltung der Wohnungen, kurzfristig mit keiner Verbesserung auf dem Wohnungsmarkt zu rechnen ist.

Eine soziale Komponente konnte in der Enteignung ebenfalls nicht gefunden werden, da die durchschnittliche Miete von Wohnungsgesellschaften bei ca. 6 € pro m² liegt. Es wurde angezweifelt, dass die öffentliche Hand, ohne Subvention günstiger vermieten kann.

Was aber liberale Menschen auszeichnet, ist eine Suche nach Lösungen. So wurden in der Runde verschiedene Ansatzpunkte aufgegriffen, um der Wohnungsnot in den Städten zu begegnen.

Angebot und Nachfrage, warum wollen den so viele Bürger in die Städte, ist dies nicht eher ein Symptom des Landfluchtproblems und solle man nicht besser dort ansetzen, um die flächenstaatliche Struktur zu erhalten (5G, ÖPNV, Ärztliche Versorgung, Grundversorgung auf dem Land)?

Andere sachkundige Vorschläge bezogen sich direkt auf die Bauvorschriften. So sind in Berlin sehr viele Dachgeschosse nicht bewohnbar, da der Ausbau nicht erlaubt ist. Technische und architektonische Lösungen können Wohnraum nutzbar machen, der durch Vorschriften verhindert ist.  So könne man zum Beispiel mit  einem Fenstererker für einen rein nach Norden ausgerichteten Wohnraum dieser Vorschrift entsprechen. Weiter stellt sich die Frage: Wieso ist die Schaffung von Mehrfamilienwohnraum so exorbitant teuer? Der Baupreisindex in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren auf 138% geklettert, der in den Niederlanden jedoch nur auf ca. 115% (Zahlen aus Internetquellen 2017). Die deutsche Baubranche ist ausgelastet. Es entsteht aber kein signifikantes Mehr an Wohnraum. Die Leistung der Baubranche verschwindet im Bau von Einfamilienhäusern und öffentlichen Projekten.

Zurück zum Flughafen Berlin, 7 Jahre Verspätung, mit der Leistung und den Mitteln hätte viel Wohnraum geschaffen werden können. Das hat Rot-Rot-Grün leider verpasst und will nun mit der Enteignungsdebatte vom eigenen Unvermögen ablenken.

Damit in Sandhausen keine Berliner Verhältnisse einkehren, möchten wir ein Auge auf unsere Kommune haben, uns konstruktiv einbringen zum Wohle unserer Bürger.

Geben Sie uns dafür am 26. Mai Ihre Stimme.    

Sandhausen, der Rhein-Neckar-Kreis und Europa benötigen freiheitlich, demokratische und liberale Impulse.

Die FDP bleibt für sie STARK VOR  ORT!      

Georg Diem

Vorsitzender FDP-Ortsverband Sandhausen

6. April 2019
von admin
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FDP-Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2019

Bei der Mitgliederversammlung  am 18. Februar 2019 im Hotel Restaurant Bauer stellte der FDP-Ortsverband Sandhausen seine Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 auf. Alle Listenplätze wurden einzeln in geheimer schriftlicher Abstimmung bestimmt.

Dabei ergab sich folgende Reihenfolge:

  1. Ernst Klinger
  2. Georg Diem
  3. Volker Liebetrau
  4. Heidi Seeger
  5. Ingrid Schmitt
  6. Matthias Schmitt
  7. Manfred Albrecht
  8. Uwe Köhler
  9. Thomas Breiter
  10. Armin Seeger
  11. Rudi Sailer
  12. Dieter Mattern
  13. Birgit Kunzmann
  14. Dr. Oliver Gutzeit
  15. Michael Schmitt
  16. Margaritha Drnec-Schmidt
  17. Jan-David Nickel
  18. Michael Harmuth
  19. Ursula Panzer
  20. Adrian Diem
  21. Brigitte Sorce
  22. Bernd Müller

Die Kandidaten für die Gemeinderatswahl:

Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten, dass sie sich für die Ziele der Liberalen engagieren und sich für eine Kandidatur zur Verfügung stellen.

Georg Diem

1. Vorsitzender FDP-Ortsverband Sandhausen

2. April 2019
von admin
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Jahresbericht der Schulsozialarbeit des Friedrichstifts an den Schulen in Sandhausen

Ich zitiere aus der Homepage des Friedrichstifts:

„Die Schulsozialarbeit hat sich in den letzten Jahren mit ihren unterschiedlichen Angeboten zu einem wichtigen Bestandteil der Schulkultur entwickelt. Die Schulsozialarbeit ist eine wirkungsvolle und von Nachhaltigkeit geprägte Unterstützungsmöglichkeit für alle am Schulleben Beteiligten.“

Heute liegt der Jahresbericht der Schulsozialarbeiter für das Schuljahr 2017/2018 vor.

Für Sandhausen im Speziellen sieht diese „Unterstützung“ bezogen auf unsere Schulen wie vorgetragen aus.

Ziel ist auch hier die Kooperation mit allen Lehrkräften für eine gute Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen unter Miteinbeziehung der Eltern.

Das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Schullandschaft geworden. Dabei fordern unterschiedliche Schularten unterschiedliche Vorgehensweisen: so lag an der Pestalozzischule der Aufgabenschwerpunkt bei der Einzelfallhilfe.

Hier gab es bei einer Schülerzahl von 54 Schülern 320 Schülergespräche. Das ist schon eine Hausnummer! Die Kurzgespräche zwischen Tür und Angel nicht mitgerechnet. Für 13 Schüler gab es wöchentliche Einzeltrainings, zugeschnitten auf deren persönliche Bedürfnisse.

Außer der Beratung der Eltern und Lehrer wird sich auch oft mit Jugendamt, Familienhelfern und Therapeuten ausgetauscht. Fazit: Die Schulsozialarbeiter bewältigen ein großes Aufgabengebiet.

Bei der Arbeit mit den Klassen wird der unterschiedliche Bedarf berücksichtigt, so dass in der unteren Klasse ein „Sozialtraining“ angeboten wird. In den oberen Klassen waren Gesprächskreise und Praktikumsfindung gefragt.

Neben der Schule als Einsatzort sind die Schulsozialarbeiter aber durchaus auch im Zuhause der Schüler im Einsatz. So entsteht oft ein besserer Einblick in das soziale Umfeld der Schüler und die Gespräche mit den Eltern gestalten sich manchmal auch einfacher.

Lehrkräfte und Schulleitung werden hier von der Schulsozialarbeit auch tatkräftig unterstützt. So gab es im vergangenen Schuljahr 96 Gespräche mit Lehrkräften. Durch die enge Zusammenarbeit konnten hier erfolgreich Probleme gelöst werden.

An der Theodor-Heuss-Grundschule mit 496Schülern ist die Schülerschaft eine andere. Hier ist häufig auch Betreuung nach dem Unterricht gefragt. Das Angebot hierfür deckt nicht immer den Bedarf. Laut Schulsozialarbeit müssen gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien oft ohne eine mögliche Betreuung zurechtkommen.

Die Schwerpunkte der Schulsozialarbeit lagen wie im Jahr davor auch auf der Arbeit mit Schülern, mit Einzelfallberatung, der Arbeit mit Klassen, Streitschlichtung, Elternarbeit und Beratung für Lehrkräfte.

Dabei macht die direkte Arbeit mit den Schülern 50% des gesamten Aufwandes aus. Bei 60 Schülern kam es zu Einzelkontakten. Häufig wird aber auch hier in der Pause oder auf dem Flur spontan den Schülern geholfen. In 4 Klassen wurde soziales Kompetenztraining durchgeführt.

Beachtlich ist die Zahl der Beratungsgespräche mit den Eltern, die sich mit 83 Fällen verglichen mit dem Vorjahr fast verdoppelt hat. Hier ist es wichtig, die Unterstützung weiter auszubauen.

Bei insgesamt 190 Schultagen im Jahr sind auch 72 Lehrergespräche und 18 Gespräche mit Kooperationspartnern eine beachtliche Zahl.

Und um bei den Zahlen zu bleiben: 96 Mal gab es eine Streitschlichtung zwischen Schülern bzw. Schülergruppen, die hilft, gewaltfrei Konflikte zu lösen.

Fazit: der Bedarf an Schulsozialarbeit an dieser Schule ist insgesamt sehr hoch und steigt stetig. Zum Erfolg führt hier ein intensiver Kontakt mit den einzelnen Kindern und ständige Unterstützung. Die Zeit, die hier zur Verfügung steht, ist jedoch begrenzt. Oder besser: es könnten einfach mehr Fachkräfte sein.

Anhand von Fallbeispielen wurde von Frau Demissie über Einzelfälle aufgezeigt, wie vielfältig, aufwändig und auch langwierig sich Schulsozialarbeit gestaltet.

Im  Schulzentrum hat das Gymnasium 830 Schüler, die Werkrealschule167 Schüler. Für beide Schularten ist je eine 50% Stelle Schulsozialarbeit eingerichtet.

Hier im Schulzentrum wurde räumlich geschickt für beide Schularten ein Büro eingerichtet. Die Schulsozialarbeit war bei Klassenratssitzungen, Klassengesprächen, war Ansprechpartner für bedarfsorientierte Beratung,  war im regelmäßigen Austausch mit den Klassenlehrern und förderte die soziale Kompetenz.

In der Werkrealschule wurde der Kontakt zur neuen Schulsozialarbeiterin ausgebaut. In Gruppen wurde hier in Zusammenarbeit mit den Lehrern Streitigkeiten und Konflikte bewältigt. Es wurden auch hier Gespräche mit Eltern und Lehrern geführt.

Auch am Gymnasium kam es zu Klassenstreitigkeiten und schwierigen Gruppenbildungen. Hier hat die Schulsozialarbeit aktiv Konflikthilfe angeboten. Gerade in der Unterstufe gab es Klassenstreitigkeiten und Konflikte, die mit Worten wie auch mit Taten ausgetragen wurden.

Für Schüler der 10. Klassen wurde ein Workshop zur Vorbereitung auf das Sozialpraktikum angeboten.

Am Gymnasium wie an der Werkrealschule wird in den großen Pausen eine Sprechstunde angeboten, um Konflikte zu besprechen.

Es wurden Schülermentoren ausgebildet, die bei Konflikten während der Hausaufgabenzeit helfen.

Prozentzahlen entsprechend des anteiligen Aufwandes durch Schüler/Lehrer/Eltern sind bei diesem Bericht nicht aufgeführt.

Das Fazit unserer Fraktion: der Schulsozialarbeit geht die Arbeit nie aus, sie ist ein neutrales Bindeglied zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften.

Zuständig und kompetent und unverzichtbar.

Oder, wie mein Fraktionskollege sagte: „Schon toll, was die so leisten!“

Heidi Seeger

FDP-Gemeinderätin